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Du hast es geschafft! Die neue Wohnung ist safe. Aber die größte Herausforderung steht noch bevor: Der Umzug. In diesem Blogbeitrag zeigen wir dir, worauf du bei einem Umzug achten solltest. 

Erstelle dir eine Umzugs-Checkliste, damit alles reibungslos klappt. So erhältst Du einen Überblick, was und wann Du alles organisierst und planst. Und wir helfen Dir dabei mit den besten Tipps und Tricks. "Gute Planung ist die halbe Miete" heißt es doch so schön. Unser Tipp: Rechtzeitig mit der Planung anfangen! Damit ersparst Du Dir Stress, Geld und auch böse Überraschungen beim Umziehen und an der neuen Adresse.

Frau mit Umzugskartons

Bevor es am neuen Wohnort startet, müssen alle Angelegenheiten der alten Wohnung geklärt werden: Den Mietvertrag (oder auch Untermietvertrag) musst Du in der Regel schriftlich kündigen. Wenn Du ein gutes Verhältnis mit dem alten Vermieter hast oder in einer WG wohnst, lässt sich bestimmt über einen Nachmieter reden und Du kannst früher aus der alten Wohnung raus. Damit sparst Du Dir eventuell die doppelte Miete. Deinen alten Mietvertrag solltest Du außerdem vor dem Umzug nochmal prüfen. Verpflichtungen wie Malerarbeiten an der alten Wohnung können anfallen. Informiere Dich auch über die Kündigungsfristen.

Wichtige Verträge für die Wohnung, die Du Dir anschauen solltest, sind:

  • Internetanschluss
  • Stromanschluss
  • Gasanschluss

Dabei gibt es die Qual der Auswahl der Vertragspartner: Überlege, welche Punkte Dir wichtig sind: Legst du Wert auf Ökostrom? Möchtest Du alles digital lösen? Bist Du viel unterwegs und freust Dich über eine App, mit der Du alles im Blick hast? Diese Leistungen bietet zum Beispiel Enpure.

Vergiss nicht, Deine Adresse bei folgenden Anbietern und Dienstleistern zu ändern:

  • Handyvertrag
  • Zeitschriften/Zeitungsabos
  • Bank
  • Streamingdienste
  • Hochschulverwaltung
  • Fitnessstudio
  • sonstige Abos
  • Haustiere ummelden
  • Online Shop Accounts
  • Versicherungen (Krankenkasse, Haftpflichtversicherung, KfZ-Versicherung)

Um auf Nummer sicherzugehen, ist es auch möglich, einen Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post zu beantragen. So gelangt Deine Post auch an Deinen neuen Wohnort. Dies kostet ein wenig, ist aber immer noch weitaus entspannter, als wenn wichtige Dokumente per Post nicht zu Dir finden. Ist ein Auto auf Deinen Namen angemeldet, muss die KfZ-Ummeldung auch erfolgen. Wenn einige Verträge aus der alten WG auf Dich laufen, müssen diese an einen verbleibenden Mitbewohner umgeschrieben werden oder Du kündigst sie komplett. 

Möchtest Du ein Umzugsunternehmen beauftragen und mit professionellen Helfern Deinen Umzug erledigen oder soll es ein komplett privat organisierter Umzug werden? Für ein Umzugsunternehmen spricht die professionelle Hilfe bei allen anfallenden Fragen und auch stressfreies Umziehen. Ein reibungsloser Ablauf ist zwar nicht garantiert, aber die Mitarbeiter kennen gute Tipps und Tricks.

Ein Do-it-Yourself-Umzug mit privaten Helfern und Freunden ist dagegen viel kostengünstiger und einigen Leuten macht das sogar Spaß - haben wir gehört. Diese Freundschaftsdienste solltest Du natürlich nicht ausnutzen, wenn Du viele sperrige Möbel hast, im 5. Stock wohnst und jährlich umziehst. ;-)

Paar freut sich über Umzug

Nun der nächste Punkt auf Deiner To-do-Liste: Packen!
Dies ist außerdem eine gute Gelegenheit, auszumisten und Dich zu fragen, welche Sachen Du am neuen Wohnort wirklich benötigst. Bevor Du Bananenkartons vom Supermarkt besorgst, bedenke dass man Kartons inzwischen auch mieten kann. Dies ist aus ökologischer und ökonomischer Sicht eventuell sogar sinnvoller, als sich neue Kartons für den Umzug zu kaufen.

Achte beim Packen darauf, alles zu beschriften - so findest Du die wichtigen Dinge wieder. Verpacke schwere Gegenstände auf mehrere Kartons, sonst lassen sie sich nur mit Mühe bewegen. Besitzt Du empfindliche Möbel, benötigst Du ebenfalls Folien und Decken zum Schutz beim Transport.

Sind die Kisten gepackt und Helfer organisiert, brauchst Du ein Transporter für Deinen Umzug. Denke daran, dass viele Menschen zum Monatswechsel umziehen und Miettransporter zu diesen Terminen schon ausgebucht sind. Frühe Planung hilft in diesem Fall. Du musst Deinen Umzug beim Einwohnermeldeamt melden. So wird Dein neuer Wohnsitz auch bei den Ämtern vermerkt. Diese Ummeldung kannst Du an Deinem neuen Wohnort vornehmen. Dafür brauchst Du Deinen Personalausweis und in Großstädten wie Berlin oft ein Dokument, das Deinen Einzug bestätigt. Informiere Dich vorher bei der Stadt, welche Behörde dafür zuständig ist. Plane ein, dass ein Termin eventuell erst in einigen Monaten frei sein könnte. Eine Abmeldung vom alten Wohnsitz wird automatisch vorgenommen, wenn Du innerhalb Deutschlands umziehst. Bedenke dabei, dass bei einer verspäteten Ummeldung eine Versäumnisgebühr fällig werden kann.

Jetzt bist Du fertig: neue Anschrift, neue Bleibe und neue Nachbarschaft.

Und zu allerletzt, wenn der Umzug geschafft ist, steht noch eins auf der Umzugs-Checkliste: Einweihungsparty im neuen Heim, um auch wirklich im neuen Zuhause anzukommen. Denke daran, die neuen Nachbarn vorzuwarnen oder gleich einzuladen. Viel Spaß und Erfolg!

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