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Die Generation Y, auch Millennials genannt, und die Generation Z sind ein ganz besonderes, demographisches Phänomen. Gemeint sind damit alle, die zwischen 1980 und 1995 (Generation Y) sowie ab 1995 (Generation Z) geboren sind. Ihre Erwartungshaltung unterscheidet sich von der Generation vor ihnen und sie sind Individualisten, die es nicht an einem Ort hält. Längst sind diese Generationen auch in der Arbeitswelt angekommen und bis 2020 wird jeder zweite Arbeitnehmer aus diesen Generationen stammen.

Als Arbeitgeber sollte man wissen, was einem da bevorsteht und wie damit umzugehen ist, denn die Personalbeschaffung ändert sich mit den Jahren. Wie ticken die zukünftigen Arbeitnehmer und was bewegt sie während der Jobsuche? YoungCapital kennt als Profi in der Personalvermittlung  und als Experte für die neue Generationen die Antwort! Weil wir mit einem Altersdurchschnitt von 27 Jahren selbst zu diesen Generationen gehören, kennen wir unsere Zielgruppe besonders gut und wissen, was sie sich von ihrem zukünftigen Arbeitgeber wünschen.

Erwartungen an einen Job

In Bezug auf Erwartungen an den zukünftigen Arbeitgeber und den Job, haben die betroffenen Generationen andere Erwartungen als die Babyboomer. Laut einer Studie geben fast alle befragten Berufseinsteiger, die ab 1980 geboren wurden, an, weniger als drei Jahre in einem Job bleiben zu wollen. Außerdem werden sie über ihr Leben verteilt zwischen 15 und 20 verschiedene Arbeitgeber haben. Sie wissen bereits, dass ein Job für sie nur ein Zwischenstopp auf ihrem Karriereweg ist und möchten sich in dieser Zeit persönlich und beruflich weiterentwickeln.

Sie suchen einen Sinn in ihrer Arbeit und 87% gaben an, dass Entwicklungsmöglichkeiten auf der Arbeit sehr wichtig sind. Auch bezüglich der Flexibilität sollten Arbeitgeber, die attraktiv für junge Berufseinsteiger sein möchten, ihre traditionellen Arbeitsweisen überdenken, denn mehr als zwei Drittel der Befragten finden, dass eine Anwesenheitspflicht im Büro in den meisten Fälle überflüssig ist - Stichwort “Homeoffice”.

Wenig überraschend ist auch, dass 95% angeben, dass eine Work-Life-Balance wichtig für sie sei, die sich jedoch vermischt mit einer lockeren Atmosphäre, geselligem Miteinander und Spaß im Job. Dies ist den Millennials und der Generation Z jedoch nicht so wichtig wie die richtige Bezahlung.

Eine weitere Eigenschaft der Generationen Y und Z ist, dass sie von ihren Vorgesetzten regelmäßiges und direktes Feedback fordern statt formeller Meetings mit konventionellen Klauseln. Diese sind nur einige der Erwartungen, die Arbeitgeber für eine erfolgreiche Personalbeschaffung im Kopf behalten sollten.

 

Wo wird nach Jobs gesucht?

Da nahezu alle aus den Generationen Y und Z digital aufgewachsen sind, sich ständig im Internet aufhalten und ein Smartphone immer bei sich tragen, macht es Sinn, die Suche in diesem Bereich zu erweitern. Aber das digitale Recruiting ist keine Patentlösung, da auch auf konventionellen Wegen (noch) oft kompetente Mitarbeiter gefunden werden:

  • Jobbörsen: Wo findet man viele Stellenangebote an einem Ort, kann sich direkt auf diese Bewerben und erhält außerdem mit wenigen Klicks viele Informationen über den potentiellen Arbeitgeber? Bei Jobbörsen, die meist übersichtlich und praktisch aufgebaut sind. Oft ist es nicht einmal notwendig, Lebensläufe und Bewerbungsunterlagen hochzuladen, da alles mit wenigen Klicks von der Hand geht, nachdem man sein Profil vollständig erstellt hat. Außerdem lässt sich die Jobsuche mittels Apps für Smartphones noch leichter und schneller gestalten. Auch Dienstleister für Personalvermittlung funktionieren über Jobbörsen am besten.
  • Unternehmenswebseiten: Der klassische Weg, wenn man gezielt nach einem Job in einem Unternehmen sucht. Hierfür sollte das Unternehmen bereits einen guten Ruf genießen und bei jungen Arbeitnehmern bekannt sein. Sorgen kann man dafür, indem man sich entsprechend in beliebten Plattformen präsentiert. Besonders wichtig ist hierbei, dass die Unternehmenswebseite für Smartphones angepasst ist, da die Suche oft von unterwegs aus über das Smartphone stattfindet.
  • Berufliche und Soziale Netzwerke: Es liegt auf der Hand, dass mit der Beliebtheit dieser Netzwerke auch die Erreichbarkeit der Zielgruppe steigt. Vor allem berufliche Netzwerke wie Xing oder LinkedIn erfreuen sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit, was das Finden eines Arbeitgebers, bzw. eines Arbeitnehmers enorm erleichtern kann. Es gilt, Präsenz in den jeweiligen Netzwerken zu zeigen und das Unternehmen in einem guten Licht zu zeigen. Die Generationen Y und Z erkundigen sich gerne über Unternehmen anhand des Onlineauftritts, um einen ersten Eindruck zu bekommen, der vieles beeinflussen kann.
  • Active Sourcing: Auch eine direkte Ansprache von Unternehmen ist nach wie vor eine beliebte und erfolgreiche Möglichkeit, den passenden Arbeitnehmer für eine Position zu finden. Dafür lassen sich verschiedene Wege nutzen. Zum einen mit einem internen Bewerbungsmanagement-Tool, das Bewerbungen mit der Erlaubnis des Bewerbers für spätere Zeitpunkte speichert und einfach nach gesuchten Qualifikationen vorheriger Bewerber filtert, zum anderen über die direkte Ansprache in den sozialen und beruflichen Netzwerken. Eine weitere Möglichkeit sind Jobmessen, die vor allem (Fast-)Absolventen anlocken. Dort lässt sich direkt mit potentiellen Arbeitnehmern in Kontakt treten.
  • Connection: Ein traditioneller Weg, der immer noch bei der Jobsuche funktioniert, ist das Vitamin B. Gibt es zufriedene Arbeitnehmer, wird gern auch eine vakante Stelle in seinem Bekanntenkreis geteilt. Durch die Nutzung des privaten und beruflichen Netzwerks wird die Suche schnell zu einem Erfolg.

 

Was schreckt Millennials und Generation Z ab?

  • Stellenangebote mit wenig und unklaren Informationen stellen eine Hürde dar, die viele junge Menschen nicht überwinden wollen. Die klar definierten Anforderungen und Erwartungen des Arbeitgebers sollten mit einem Blick zu erkennen sein und auch die Arbeitsbedingungen sollten verständlich formuliert sein. Aber auch zu viele Informationen sind für eine erfolgreich Personalbeschaffung hinderlich.
  • Unrealistische Gehälter haben ebenfalls eine abschreckende Wirkung. Ist die Vergütung zu niedrig, fühlt sich der Bewerber nicht wertgeschätzt. Ist die Vergütung zu hoch, könnte dies mit zu hohen Erwartungen und enormer Verantwortung verbunden werden.
  • Eine schlechte Onlinepräsenz ist für die Generationen, die im Durchschnitt mehr als vier Stunden täglich online sind, ein schlechtes Zeichen. Die Webseite sollte aktuell, gepflegt und an Smartphones angepasst sein und auch Profile in sozialen Netzwerken sollten nicht vernachlässigt werden, damit das Unternehmen einen positiven, ersten Eindruck macht.
  • Analoge Bewerbungsverfahren, bei denen es nötig ist, seine Bewerbung auszudrucken und persönlich oder per Post einzureichen, sind für viele junge Menschen ein No-Go. Leichter für alle Parteien ist es, das Bewerbungsverfahren ins Netz zu verlegen. Dies spart Zeit, Geld und Nerven.

 

Fazit

Wir von YoungCapital kennen Millennials und die Generation Z und ihre Probleme, Ängste und Wünsche gut. Mit einem Durchschnittsalter von 27 Jahren teilen unsere Mitarbeiter ihre Erfahrungen mit der Berufswelt in unserem Unternehmen und setzen sich aktiv mit Bewerbern auseinander. Als Dienstleister für Personalvermittlung erreichen wir verschiedene Zielgruppen für unsere Kunden und wissen genau, worauf es ankommt. Auf diese Weise unterstützen wir Unternehmen dabei, Lösungen bei der Personalbeschaffung zu finden und gleichzeitig qualifizierte Mitarbeiter im Bewerbungsprozess zu unterstützen.

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