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Dass junge Menschen Social Media nutzen, wissen wir längst. Aber wie können Sie die verschiedenen Plattformen für Ihre Marke als Arbeitgeber nutzen? Wo sollten Sie präsent sein und mit welchen Inhalten? Dazu haben wir Tim van der Wiel, den Mitbegründer des Social Media Marketing Unternehmens GoSpooky, befragt.

Mit seinen 20 Jahren ist van der Wiel selbst ein Teil der Zielgruppe. Er berät Kunden wie Hema, KLM und Ikea zu ihrem Social Media Ansatz. Als Erstes rät er den Arbeitgebern: „Wählen Sie das richtige Medium für Ihre Zielgruppe. Für echte Youngsters sollte man vor allem Instagram, Snapchat, YouTube und Whatsapp nutzen. Über Facebook, LinkedIn und Xing erreichen Sie vor allem Millennials und ältere Generationen.”

Tim van der Wiel

Anpassung ist gefragt

„Jede Plattform hat ihre eigenen Standards“, erklärt van der Wiel. „Schauen Sie sich genau an, was dort bereits gepostet wird, und passen Sie Ihre Inhalte entsprechend an. Instagram und Snapchat sind nicht für glanzvolle Imagefilme über Ihr Unternehmen geeignet. Es ist viel besser, einen Blick hinter die Kulissen zu geben, Mitarbeiter vloggen zu lassen und lustige Gifs oder Filter zu verwenden.“

Tipp: Seien Sie nicht zu aufdringlich, sondern bieten Sie einen Mehrwert. Geben Sie einen Einblick in Ihr Unternehmen.

Videos mit ihren eigenen Botschaftern

Laut van der Wiel funktionieren kurze Videos, die für das Smartphone gemacht sind, auf jeder Plattform gut. „Das muss keine große Produktion sein. Setzen Sie Ihre Mitarbeiter als Botschafter ein. Klar kann man auch selbst erzählen, wie toll

man ist, aber es ist viel glaubwürdiger, wenn es die Angestellten tun. Ein Beispiel? McDonald’s ist ständig auf der Suche nach Nachwuchskräften. Nicht die Stellen an sich stehen im Mittelpunkt, sondern die eigenen Mitarbeiter: In einer Videoserie auf Snapchat führen sie lustige Aufgaben durch.

Tipp: Je kürzer das Video, desto besser. Das Video sollte für die mobile Nutzung immer vertikal aufgenommen werden.

Keep it real

Was ist das größte No-Go? „Ich merke, dass viele Unternehmen denken, sie müssten mit jungen Menschen auf ganz andere Weise kommunizieren als normal. Meine Empfehlung? Einfach man selbst sein. Passt das nicht? Dann lassen Sie es lieber.“

Tipp: Seien Sie ehrlich und reden Sie Dinge nicht schön. Junge Leute durchschauen das sofort.

Anzeigen schalten

Niemand klickt auf den Link in einem Instagram-Profil, aber das macht nichts. „Wenn Sie Anzeigen schalten, kann man mit einem einfachen „Swipe up” Ihre Website besuchen,” erklärt van der Wiel. „Storys werden inzwischen mehr genutzt als der Feed. Sie können schnell sehen, wie Nutzer auf Ihre Anzeige reagieren, und entsprechend handeln. Darüber findet man online viele Infos, aber wenn man Social Media nicht versteht, sollte man besser jemand anderen beauftragen. Sonst ist es reine Geldverschwendung.“

Tipp: Meistens ist es günstiger, einen Social Media Experten einzustellen oder zu beauftragen, als selber planlos loszulegen.  

 

Dieser Artikel ist Teil des YoungCapital Recruitment Guides. Der New Generation Recruitment Guide

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