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Bei der Vermögensbildung hast du genau zwei Alternativen: entweder du erhöhst deine Einnahmen oder du reduzierst deine Ausgaben. Ersteres ist für viele schwierig, da sie in ihrem Job ein festes Gehalt beziehen. Deswegen entscheiden sie sich dafür, anfallende Kosten zu reduzieren. Hierfür gibt es im Alltag vielfältige Möglichkeiten, die beispielsweise die Online-Einkäufe und Sonderposten betreffen. Sehr nützlich beim Sparen sind ein Kostenplan sowie die 50:30:20 Regel.

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pixabay.de © Steve Buissinne CCO Public Domain
Im Laufe der Zeit lässt sich selbst mit kleinen Einsparungen ein beachtliches Vermögen aufbauen.

Einen Kostenplan erstellen

Vermutlich bist du dir nicht im Klaren darüber, wie viel genau du in deinem Alltag ausgibst. Fixkosten wie Miete oder Versicherungen lassen sich relativ gut einschätzen. Wie viel Geld du für Lebensmittel ausgibst, dürfte hingegen eher unklar sein. Hier besteht deswegen großes Einsparpotenzial. Wenn du bewusst einkaufst und dir klar machst, wie viel Geld du für die Waren des täglichen Bedarfs ausgeben möchtest, kannst du sehr viel Geld sparen.

Das gelingt am besten mit einem Kostenplan. Schreibe dir einen Monat oder vielleicht sogar ein Vierteljahr lang auf, wie viel Geld du wofür im Einzelnen ausgibst. Somit bekommst du einen guten Eindruck davon, wie viel Geld du tatsächlich benötigst und wie viel du für Dinge ausgibst, die du im Grunde gar nicht brauchst. Hierdurch siehst du sehr schnell, an welcher Stelle Einsparpotenziale bestehen und kannst diese für dich nutzbar machen.

Bei Online-Einkäufen Geld sparen

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pixabay.de © Alexas Fotos CCO Public Domain
Gerade beim Online-Shopping besteht die Chance, gutes Geld zu sparen

Die Waren und Dienstleistungen der Online-Welt sind sehr verführerisch. Es spricht auch nichts dagegen, wenn du dir hin und wieder etwas gönnst. Wichtig ist, dass du beim Online-Shopping dein Geld bewusst einsetzt und dir klar machst, wie viel Geld du tatsächlich ausgibst. Nur wenn du das weißt, kannst du einschätzen, ob du eine bestimmte Ausgabe tätigen oder das Geld nicht lieber sparen und für den Vermögensaufbau nutzen möchtest. Gerade der Einsatz von Kreditkarten erweist sich häufig als Hindernis bei der Vermögensbildung. Durch das bargeldlose Bezahlen fällt es dir schwerer, ein klares Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie viel Geld du tatsächlich ausgibst.

Allerdings bestätigt die Ausnahme hier die Regel. Manche Online-Shops, wie z.B. Amazon, bieten exklusive Kreditkarten an, die einem spätere Rabatte ermöglichen. Wie etwa, für jeden gezahlten Euro erhält man drei Bonuspunkte, die jeweils einem Cent entsprechen. Gerade, wenn man größere Summen ausgibt, bietet sich hier ein großes Sparpotential. Die Vor- und Nachteile der Amazon Kreditkarte, hat das Finanzportal ftd.de hier genauer beleuchtet.

Tipp
Nutze bei Online-Käufen Überweisungen. So bist du gezwungen, das Geld aktiv zu bezahlen und machst dir somit klarer, wie viel Geld du tatsächlich ausgibst. Allerdings sollte man sich auch über Rabattaktionen einzelner Shops, wie etwa Kundenkreditkarten informieren.

Die 50:30:20 Regel nutzen

Die 50:30:20 Regel ist eine effektive Maßnahme, um Vermögen aufzubauen, ohne auf persönliche Annehmlichkeiten zu verzichten. Bei diesem Verfahren teilst du dein Einkommen in drei Töpfe auf. In den ersten Topf wandern 50% deiner Einnahmen, in den zweiten 30 % und in den dritten 20 %. Das größte Budget steht für deine Grundausgaben zur Verfügung. Mit diesen kannst du beispielsweise deine Miete bezahlen, Essen einkaufen oder dafür sorgen, dass du mobil bleibst.

Der mittlere Topf ist für deine Freizeitaktivitäten gedacht. Du kannst das Geld hieraus beispielsweise ausgeben, um dir etwas zu gönnen, deinem Hobby nachzugehen oder in den Urlaub zu fahren. Der kleinste Topf stellt die Rücklagen dar, die du unter keinen Umständen angreifst. Sie dürfen lediglich dazu genutzt werden, um beispielsweise Aktien zu kaufen oder in Immobilien zu investieren. Diese Ersparnisse beziehungsweise Investitionen sorgen dafür, dass du auch im Alter Finanzmittel hast, auf die du zurückgreifen kannst.

Sonderposten so gering wie möglich halten

Immer wieder kommt es vor, dass zu den Grundausgaben noch Sonderposten hinzukommen. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn du eine neue Wohnungseinrichtung benötigst oder dir ein neues Auto anschaffen möchtest. So gibt es zwischen sehr einfachen Billigmöbeln und extrem teuren Luxusmöbeln eine große Bandbreite. Hier solltest du auf günstige Alternativen setzen, statt in einen hohen Luxus zu investieren, für den du schlimmstenfalls sogar noch einen Kredit aufnehmen musst.

Gerade bei einem Auto kommt es darauf an, dass es zuverlässig fährt und deine Mobilität gewährleistet. Es ist aber nicht zwingend nötig, das Auto als Statussymbol zu nutzen. Das Geld, dass du sparst, wenn du auf ein eher günstiges Fahrzeug setzt, kannst du zur Vermögensbildung nutzen. Deswegen solltest du bei allen Sonderposten und Anschaffungen immer genau überlegen, welcher Komfort dir wirklich wichtig ist und auf welchen Luxus du auch verzichten könntest. Je größere Abstriche du bei einzelnen Anschaffungen machen kannst, desto mehr Geld steht dir für den Vermögensaufbau zur Verfügung.

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