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Während des Studiums ist das Geld fast immer knapp. Viele Studenten nutzen daher die Gelegenheit, sich mit einem Nebenjob etwas dazuzuverdienen. Es muss nicht nur ein simpler Job sein, sondern kann dich auch im Studium weiterbringen. Wenn der Job nämlich thematisch zum Studium passt, sammelst du hier wertvolle Praxiserfahrungen, die dir im späteren Berufsleben Vorteile bringen.

Wenn du schon in einem Beruf bist, kannst du natürlich auch auf Teilzeit reduzieren und ein Studium nebenbei beginnen. So bleibt dir die Sicherheit eines Einkommens und du kannst mit dem Studienabschluss auch beruflich weiterkommen. 

Studium und Job zusammen bieten also mehrere Vorteile. Du hast genug Geld für die nötigsten Lebenshaltungskosten und kannst wertvolle Praxiserfahrungen sammeln. So bleibst du flexibel und unabhängig, gerade wenn du kein Bafög bekommst und auch nicht mehr bei den Eltern wohnen willst.

Studium

Tipp 1: Die richtige Zeiteinteilung ist das A und O

Am wichtigsten ist ein gutes Zeitmanagement, wenn du Studium und Job in Einklang bringen willst. Um die Arbeitszeit mit den Vorlesungsterminen zu koordinieren, ist eine gute Planung wichtig. Vielleicht arbeitest du nur noch 50 Prozent und den Rest der Zeit steckst du in dein Studium? Bei einem Fernstudium kannst du weiter Vollzeit arbeiten, musst dir aber dann die Zeit am Abend und Wochenende freihalten.

Sprich am besten mit deinem Chef, wie du deine Zeit auf der Arbeit mit deinem Studium vereinbaren kannst. Schließlich willst du ja deinen Job nicht verlieren, sondern parallel zum Studium laufen lassen. Erstelle einen konkreten Zeitplan, den du mit deinem Chef absprichst, damit es nicht zu Unstimmigkeiten und Überschneidungen kommt. Plane auch Zeit zum Lernen ein, vor allem vor wichtigen Klausuren oder dem Lektorat der Bachelorarbeit.

Verausgabe dich nicht zu sehr. Lass dir neben Job und Studium noch ausreichend Freizeit. Nur so vermeidest du, dass du dich völlig auspowerst und am Ende vielleicht für beides nicht mehr genug Energie hast. Finde die berühmte goldene Mitte, wenn es um die Zeiteinteilung für Job und Studium geht. Ein konkreter Wochenplan mit Arbeitsstunden, Vorlesungen, Lernzeit und Freizeitaktivitäten ist dabei sehr hilfreich.

Tipp 2: Prioritäten setzen

Lege fest, welche Dinge gerade am wichtigsten sind. Im Beruf voll da zu sein, ist für deinen Chef selbstverständlich. Beim Studieren kannst du deine Zeit meist etwas freier einteilen. Nicht alle Kurse müssen für den Erfolg des Studiums belegt werden. Entscheide dich für die wichtigsten Inhalte, die du für deinen Abschluss brauchst und halte dich nicht mit zeitraubenden Zusatzkursen, Hochschulpartys und anderen Dingen auf.

Tipp 3: Wähle den richtigen Job

Im Idealfall passt dein Job zum Studium und umgekehrt. Denn während im Studium meist Theoretisches gelehrt wird, kannst du in der Praxis wichtige Erfahrungen sammeln, die dir bei der späteren Berufssuche helfen. Wenn dein Job zum Studium passt, kannst du auch berufliche Weichen für später stellen, wichtige Kontakte knüpfen und vor allem wertvolle Berufspraxis sammeln.

Wenn du arbeitest und studierst, bleibst du nah an der Realität. Denn hier lernst du die Dinge aus der Praxis kennen, die oft mit den theoretischen Studieninhalten nicht zu vergleichen sind. Von Vorteil ist das, weil du so besser beurteilen kannst, was nach deinem Studienabschluss in der Berufswelt auf dich zukommt. Hier gehen Vorstellungen und Realität oft weit auseinander. Enttäuschungen über das Alltagsleben im Beruf bleiben dir daher von vornherein erspart, wenn dein Job einen starken Bezug zum Studium hat. 

Im Idealfall bietet dir dein Job auch die Möglichkeit des Praxissemesters, das an vielen Hochschulen Teil des Studiums ist. Passt der Beruf zum Studium, kannst du vielleicht mit dem Hochschulabschluss später gleich eine Stelle in einer höheren Position in der Firma bekommen. Nicht zuletzt ist der richtige Job während des Studiums ein interessanter Abschnitt in deinem Lebenslauf.

Tipp 4: Entwickle dich weiter

Wenn du gleichzeitig arbeitet und studierst, solltest du nie vergessen, deine persönliche Entwicklung voranzutreiben. Übernimm Verantwortung und achte auf Disziplin, damit weder Job noch Studium vernachlässigt werden. Nur so kann das Studium über mehrere Jahre laufen und erfolgreich abgeschlossen werden.

Oft helfen verschiedene Strategien zur Strukturierung des Arbeitspensums. Nutze effektive Lernmethoden, dank denen du Zeit beim Lernen sparst. Lerne zusammen mit anderen Studierenden, um dich gut zu vernetzen und auch mal Hilfe in Anspruch nehmen zu können.

Auch Methoden zur Stressreduzierung bringen dich weiter und verhindern, dass du dich unter der Doppelbelastung Studium und Job völlig auspowerst. Stelle dich außerdem immer wieder neuen Aufgaben. Das stärkt dein Selbstbewusstsein und hilft dir bei der persönlichen Entwicklung.

Tipp 5: Nutze deinen Arbeitsweg sinnvoll

Nutze deine Zeit effektiv. Zum Beispiel kannst du auf dem Weg zur Arbeit auch Studieninhalte lernen und Dinge für Prüfungen wiederholen. Machst du das täglich, kommen schnell einige Stunden zusätzliche Studienzeit zusammen.

Wenn dir im Alltag wenig Zeit für Sport bleibt, fahre doch einfach mit dem Fahrrad zur Arbeit und zur Hochschule. So hast du deine regelmäßigen Fitnesseinheiten schon erledigt. Über Kopfhörer kannst du dabei Video-Vorlesungen, Hörbücher oder Podcasts passend zum Studium anhören.

Arbeitsweg

Tipp 6: Vergiss Hobbys, Freunde und Familie nicht

Bei allem Engagement solltest du nicht die wichtigsten Dinge in deinem Leben vergessen. Triff dich regelmäßig mit Freunden und auch Familienbesuche und das Ausüben deiner Hobbys solltest du nicht ganz vernachlässigen. Denn diese reduzieren Stress und geben dir Kraft, um dein Studium und Job unter einen Hut zu bekommen.

Fazit

Wie du dein Studium und Job schaffst, bestimmst du selbst. Achte darauf, dass dir genügend Zeit zum Entspannen bleibt. Kleine Abstriche bei den Noten und etwas Coolness bringen dich ebenfalls gut durch diese anstrengende Lebensphase.

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