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Du trittst bald deine erste große Reise als Backpacker nach Australien oder Neuseeland an? Dass du einen Visum, ein Flugticket und ein paar australische Dollar brauchst, ist dir sicher klar. Aber wie sieht es mit der restlichen Planung aus? Um dir die Planung ein bisschen leichter zu machen, folgt hier ein Überblick über deine Möglichkeiten.

Mit Backpack durch Australien

Unterkünfte: Hotels und AirBnBs

Als klassische Backpacker-Unterkunft findest du Hostels in Australien an jeder Ecke. 
Der Vorteil an Hostels ist, dass du dort andere Reisende kennenlernen und schnell Anschluss finden kannst. Wenn ihr in einer Gruppe reist, könnt ihr außerdem mit etwas Glück zusammen Zimmer beziehen.Eine dagegen eher untypische Unterkunft für Backpacker sind AirBnBs. Gerade in Großstädten, in denen die Miete teuer ist, gibt es viele Locals, die ein Zimmer ihres Apartments bei AirBnB vermieten. Da die Küche und das Bad meistens mit den Gastgebern geteilt werden, ist das deutlich günstiger als eine gesamte Unterkunft. In vielen Fällen bezahlt ihr dafür weniger als für zwei Betten in einem Hostel.
Gute AirBnBs sind allerdings meist Wochen im Voraus schon ausgebucht. Die Chance, dass du spontan für den nächsten Tag eines findest, ist daher gering.

Couchsurfing

Eine weitere Möglichkeit ist das Couchsurfing.
Da die Gastgeber an deinem Aufenthalt nichts verdienen, ist dies zwar die günstigste, meistens aber auch die am wenigsten luxuriöseste Art der Unterkunft. Teilweise musst du tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes auf der Couch im Wohnzimmer übernachten.
Manchmal kannst du auch im Ausgleich für Mithilfe im Haushalt oder sonstiges ein paar Tage bleiben. 
Wenn du ein gewisses Maß an Vertrauen mitbringst, gibt dir Couchsurfing dafür die Gelegenheit, die Einwohner und die australische Kultur besser kennenzulernen. 
Wichtig: Genauso wie bei sonstigen Unterkünften musst du auch auf Couchsurfing-Portalen „Reservierungen“ bei deinen Gastgebern machen.

Übernachtungen im Vorhinein buchen - Vorteile und Nachteile

Was spricht dafür?
Der größte Vorteil beim vorherigen Buchen ist die sichere Unterkunft bei der Ankunft am Ziel.
Durch Vergleichsportale und (falls möglich) Buchen in der Nebensaison findest du außerdem leichter günstigere Angebote und kannst dir die besten AirBnBs oder Hostels sichern.
Wenn du mit jemandem zusammen reist, könnt ihr euch Betten in einem Zimmer ergattern und müsst euch nicht aufteilen.

Was spricht dagegen?
Wer gebucht hat und nicht mehr stornieren kann, muss sich an die geplante Route halten und ist nicht mehr so flexibel.
Das kann zum Beispiel eine Rolle spielen, wenn du unterwegs andere Backpacker triffst und ihr gemeinsam weiterreisen möchtet.
Da du vorher nicht sicher sein kannst, wie gut dir der Ort gefallen wird, kann es außerdem passieren, dass du zu wenige oder zu viele Nächte buchst.
Nicht zu vergessen:
Oft bekommst du unterwegs durch Gespräche mit anderen Reisenden noch einmal wertvolle Tipps, die du vielleicht nutzen möchtest. Das ist nur möglich, wenn du dir auf deiner Reise einiges offen hältst.

Planung von Touren und Trips


Besonders an Hotspots wie dem Great Barrier Reef oder in den Großstädten ist es schwer, einen Überblick über die Anbieter zu behalten. Auch hier sind besonders die günstigen Touren schwer gefragt und leider oft ausgebucht.

Tipps für ein kleines Budget
Viele Hostels haben für ihre Gäste ein kostenloses Unterhaltungsangebot. 
So gibt es unter der Woche Wanderungen mit Hostelangestellten, die sich in der Gegend auskennen, Pizza-Abende, freie Pancakes zum Frühstück (sehr beliebt, da muss man früh aufstehen) oder VIP-Bändchen von Clubs in der Nähe.
Zu empfehlen sind zudem die Free Walking Tours in Sydney und Melbourne. Deren Guides kannst du überall anhand ihrer Headsets und neongrünen T-Shirts wiedererkennen.


Mögliche Organisatoren
Überall gibt es außerdem Unternehmen wie „PeterPans“, die gezielt Reisende mit Backpacks auf der Straße ansprechen und ihre Hilfe anbieten. Viele Hostels können dir ebenfalls Plätze in unterschiedlichen Touren organisieren.
In beiden Fällen ist Vorsicht geboten, da die Planung für dich zwar bequemer, aber nicht unbedingt günstiger ist.
Es empfiehlt sich, vorher die Angebote im Internet zu vergleichen, um eine ungefähre Vorstellung von den Preisen zu haben.

Details bei der Planung
Bei Aktivitäten solltest du zudem darauf achten, welche Gruppengröße angegeben wird. Bei Surf-Stunden zum Beispiel macht es für das Lernen einen großen Unterschied, wie viele Surfer von einem Lehrer betreut werden. Auch bei Tagesausflügen mit Guides gibt es Busse für kleinere, persönlichere Reisegruppen und 40-Personen-Touren.

 

Fazit

Grundsätzlich lohnt es sich immer, Unterkünfte und Touren online zu vergleichen. Dadurch hast du einen Überblick über die Angebote, und kannst - bei bekannten Orten und Ausflugszielen - früh buchen, wenn du sparen möchtest.´Damit du dir besonders am Anfang keine Sorgen um eine Bleibe machen musst, empfiehlt es sich außerdem, für dein nächstes Ziel zumindest eine Übernachtung zu buchen. Da du aber nie ahnen kannst, wie sich deine Reise entwickelt, halte dir ansonsten ruhig weite Teile offen. Denn das klassische Backpacker-Leben hat durchaus seine Vorzüge, wie du mittlerweile weißt.

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