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Kaum hat das Studentenleben begonnen, geht es weg von Mamas Kochkünsten und rein in die Fast Food Falle. Doch gibt es dazu gar keine Alternativen?

Bei unzähligen Ernährungsformen wie Vegan, Paleo oder Slow Food kann man schnell den Überblick verlieren. Was ist nur ein kurzer Hype und was ist langfristig wirklich eine gesunde und geeignete Ernährungsform für mich?

Vielleicht hast du nach einem Besuch in der Heimat das Glück, dass du eine vollgepackte Tüte mit deinen Lieblingsgerichten oder Snacks in die Hand gedrückt bekommst, aber die Zeiten, in denen du von deinen Eltern rund um die Uhr versorgt wurdest, haben jetzt ein Ende – Willkommen im Leben eines Selbstversorgers!

Ernährung

Ein klassischer Montag wäre nicht klassisch, wenn nicht alles drunter und drüber gehen würde. In der Regel wachst du viel zu spät auf, packst super hektisch deine Tasche, obwohl du das schon am Vorabend erledigen wolltest, und sprintest ohne Frühstück zur Uni, um dann mit einem knurrenden Magen in der Vorlesung zu sitzen. Oder du drehst dich einfach nochmal im Bett um und gehst erst zur nächsten Vorlesung.

Als Lunch gibt es dann etwas aus der Mensa und zum Abend stattest du deinem Lieblings-Dönerladen einen Besuch ab.
Meist schiebt man seine etwas eintönige Ernährung auf Zeit- und Geldmangel. Aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, könnten wir schon etwas gesünder und abwechslungsreicher kochen, wenn wir uns die Zeit dafür einräumen würden.

Natürlich ist nichts gegen einen Besuch bei der Döner-Bude deines Vertrauens oder gegen eine Tiefkühlpizza einzuwenden, solange es nicht täglich der Fall ist. Gönnst du dir jeden Tag Tiefkühlprodukte oder ausschließlich Fertiggerichte, wirst du schnell eine Antriebs- und Energielosigkeit feststellen. Diese können Folgen von einer Mangelernährung sein, genauso wie Konzentrationsschwächen oder schlechte Laune. Mit der Zeit ist eine Gewichtszunahme oder unreine Haut zu verzeichnen.

Früher oder später erkennt man allerdings, dass es Handlungsbedarf bezüglich des bisherigen Lebensstils gibt. Vor allem im Internet findet man einige Ernährungstipps, Rezepte oder allgemeine Ratschläge zum Thema Lebensstil.

Wähle deine Ernährungsform

Da du im Internet regelrecht von Ernährungsformen erschlagen wirst, haben wir versucht, nachfolgend die gängigsten Formen übersichtlich darzustellen. Welche der Formen am besten in deinen Alltag passt und sich mit deinem Geldbeutel vereinbaren lässt, musst du natürlich selbst entscheiden.

Vegetarismus

Immer mehr Menschen verzichten auf Fleisch oder Wurst und ernähren sich hauptsächlich von pflanzlichen Lebensmitteln. Darunter fallen unterschiedliche Formen wie zum Beispiel:

  • Ovo-Lakto-Vegetarier - Essen pflanzliche Lebensmittel sowie Milch, Eier und daraus hergestellte Produkte
  • Lakto-Vegetarier - Essen pflanzliche Lebensmittel sowie Milch und daraus hergestellte Produkte
  • Ovo-Vegetarierer - Essen pflanzliche Lebensmittel sowie Eier und daraus hergestellte Produkte
  • Semi-Vegetarier - Essen pflanzliche Lebensmittel sowie Fisch und Geflügel
  • Veganer - Essen nur pflanzliche Lebensmittel
  • Flexitarier - Essen bevorzugt pflanzliche Lebensmittel, Fleisch nur in Maßen

Rohkost-Ernährung

Rohköstler ernähren sich hauptsächlich von unerhitzten Lebensmitteln, sprich sie nehmen überwiegend frische Zutaten wie Salat, Obst oder ungekochtes Gemüse zu sich. Auch Nahrungsmittel wie Nüsse, Honig oder native Öle stehen auf ihrem Speiseplan. Rohes Fleisch oder roher Fisch sind grundsätzlich nicht ausgeschlossen, die meisten Rohköstler ernähren sich jedoch vegetarisch.

Kohlenhydratarme-Ernährung

Hier gibt es keine einheitliche Form, du wirst auf einigen Seiten unterschiedliche Definitionen und Befürworter finden.
Der Grundgedanke allerdings ist folgender: Lebensmittel, welche einen hohen Kohlenhydratanteil haben (Süßigkeiten, Kartoffeln, Nudeln) erhöhen den Blutzuckerspiegel. Deshalb sind sie zwar eine gute Energiequelle, allerdings haben Menschen, mit geringer körperlicher Betätigung, schnell ein Energieüberschuss und dieser wird im Körper zu Fett umgewandelt.
Aus diesem Grund gibt es einige Ernährungsformen, welche die Reduktion von Kohlenhydraten befürworten.

Ernährung

Wie etwas weiter oben schon angemerkt, sollst du deine Ernährung nicht schlagartig umstellen und natürlich erwartet auch niemand von dir, dass du komplett auf Süßes verzichtest, wenn dich der Heißhunger überkommt. Ab und an ein bisschen Schokolade oder Chips werden deine Konzentration nicht maßgeblich beeinflussen, aber teste doch auch mal frisches oder Trockenobst.

Wenn du bisher viel auswärts gegessen hast, versuche doch mal deine Tagesplanung so umzustellen, dass du einmal am Tag die Möglichkeit hast frisch zu kochen. Das ist nicht nur vorteilhaft für dein Portmonee, sondern tut auch deiner Ernährung gut. Und da es meistens schwierig ist für nur eine Person zu kochen, reicht die Portion mit Sicherheit auch noch für den nächsten Tag :)

 

Mehr von Rose Curie findest du auf ihrer Homepage.

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