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Früher oder später wird jeder Student mit dem Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit konfrontiert. Spätestens bei der Bachelorarbeit kann dies bei dem einen oder anderen Studenten für Kopfzerbrechen sorgen. Sei es bei der Themenfindung, der Vorgehensweise, der Literaturrecherche oder beim Schreiben einzelner Kapitel. 

Finde jetzt heraus, wie du mit Blockaden umgehen und diesen vorbeugen kannst.

Themenfindung

Solltest du kein Thema vorgegeben bekommen, hast du im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl. Wenn es dir schwer fällt, ein passendes Thema zu finden, musst du dir keine Sorgen machen. Du bist nicht der einzige Student mit diesem Problem und es lässt sich schnell eine passende Lösung finden. 

Setze dich in aller Ruhe an deinen Schreibtisch und denke über Themen nach die dich interessieren. Gibt oder gab es Kurse, Vorlesungen, Bücher oder spezielle Themen die dich inspirieren oder faszinieren? Welche Fragen haben dich in letzter Zeit beschäftigt? Auch wenn vielleicht manche Ideen zuerst etwas absurd klingen, schreibe ruhig alles auf, was dir durch den Kopf geht. 

Jetzt versuch eine Mindmap zu erstellen und relevante Themen mit den bisher aufgeschriebenen in Verbindung zu bringen. Wenn du einiges aufgeschrieben hast und dir erstmal nichts mehr einfällt, kannst du dich grob in ein Thema einlesen, welches dir am spannendsten vorkommt. Natürlich solltest du dich für ein Thema entscheiden, was dich nicht nur interessiert, sondern auch mit deinem Studium in Verbindung gebracht werden kann. 

 

Gliederung

Mit der Gliederung erstellst du für deine Bachelorarbeit einen Bauplan, welchen du Stück für Stück abarbeitest. Zudem hilfst du dem Leser dabei, sich in deiner Arbeit zurecht zu finden. Die Erwartungen an eine gute Gliederung können je nach Hochschule und Dozent stark voneinander abweichen. Hier ist es sehr wichtig, sich über die Anforderungen deiner Hochschule oder deinem Dozenten schlau zu machen. Eine wissenschaftliche Arbeit könnte in etwa so gegliedert sein:

  • Inhaltsverzeichnis
  • Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
  • Abstract
  • Einführung
  • Theoretischer Hintergrund
  • Methode
  • Ergebnisse
  • Diskussion
  • Literaturverzeichnis

Mit dem Inhaltsverzeichnis hilfst du dem Leser dabei, in der Arbeit schnell die gesuchte Stelle zu finden.

Im Abstract fasst du in wenigen Sätzen kurz zusammen, worum es in deiner Arbeit geht. Was genau wird untersucht, wie wird es untersucht und zu welchem Ergebnis bist du gekommen? Das hilft dem Leser schon vor dem Lesen, dabei zu entscheiden, ob deine Arbeit ihm weiterhelfen kann, oder nicht.

Bei der Einführung machst du den Leser grob mit dem Thema vertraut und zeigst ihm, dass dein erforschtes Thema relevant für die Wissenschaft ist. 

Im Kapitel “Theoretischer Hintergrund” nennst du kurz ein bis zwei, oder vielleicht auch drei Modelle, welche in diesem Bereich als bewährt gelten. Zudem fasst du kurz den aktuellen Forschungsstand zusammen. Hierfür recherchierst du aktuelle Studien und stellst diese gegenüber (was sagt Forscher X und was sagt Forscher Y?)

Im Methodenteil beschreibst du, was du wie untersuchen möchtest, wer deine Stichprobe ist und warum du dich für diese entschieden hast. Zudem stellst du vor, wie genau die Untersuchung durchgeführt und auf welche Weise die Daten ausgewertet werden.

Das Kapitel “Ergebnisse” beschreibt, was du herausgefunden hast.

Im letzten Kapitel diskutierst du eine Arbeit, das heißt, dass du dich kritisch mit deiner eigenen Forschung auseinandersetzt, auf Schwierigkeiten hinweist, deine Ergebnisse mit anderen Studien vergleichst und eine Handlungsempfehlung aussprichst.

Zum Schluss erstellst du ein Literaturverzeichnis, damit jederzeit überprüft werden kann, woher deine Aussagen kommen. Ohne den Verweis auf andere Quellen würdest du indirekt behaupten, dass das gesamte Wissen von dir stammt. In diesem Fall würde es sich um ein Plagiat handeln und deine Arbeit wird automatisch mit einer 5,0 bewertet. 

Wie du siehst, kann eine Gliederung dir dabei helfen, eine gute Arbeit mit einem roten Faden zu schreiben. Und das Beste daran ist, dass sobald deine Gliederung steht, du bis zum Ende deiner Arbeit weißt, welche Themen als nächstes bearbeitet werden müssen.

 

Probleme bei der Literaturrecherche 

Eine gute wissenschaftliche Arbeit steht und fällt mit der Literatur, auf der du diese aufbaust. Hier solltest du nur mit vertrauenswürdigen und wissenschaftlichen Quellen arbeiten. Besonders wichtig ist es auch, rechtzeitig mit der Recherche zu beginnen. Nicht selten passiert es, dass ein Fachbuch bereits ausgeliehen oder für jemand anders reserviert ist. Bei sehr spätem Beginnen, kann dir dies zum Verhängnis werden. 

Frage am besten deinen Dozenten, ob dir dieser Fachliteratur empfehlen kann. Er ist schließlich der Experte in diesem Gebiet und kennt mit Sicherheit relevante Autoren und Werke. Achte vor allem auf aktuelle Studien und oft zitierte wissenschaftliche Arbeiten.

Solltest du Probleme bei der Suche nach mehr Literatur haben, kann ein Blick in das Literaturverzeichnis eines bereits relevanten Buches Wunder bewirken. Auf einer Seite siehst du direkt weitere relevante Arbeiten, welche wiederum ihre Aussagen auf andere Literatur stützen.  

Auch die Verwendung von Synonymen oder relevanten Fachbegriffen kann dir bei deiner Suche helfen, weil oft verschiedene Begriffe für ähnliche Sachverhalte benutzt werden. 

Wie du siehst, gibt es einige Hindernisse auf dem Weg zur fertigen wissenschaftlichen Arbeit, jedoch sind diese Hindernisse überwindbar, wenn man überlegt an die Sache herangeht. 

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