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Du hast dich nach langem Ringen dazu entschlossen, ein Auslandssemester zu absolvieren? Vielleicht in den USA, wo du auch dein Englisch verbessern möchtest, oder doch lieber nicht so weit weg, im benachbarten Frankreich? Wer einige Zeit außerhalb Deutschlands verbringen möchte, um zu studieren oder ein Praktikum zu absolvieren, sollte sich gut vorbereiten - egal wohin es geht!

 

Reisetagebuch auf Tisch

 
Fünf typische Fehler

Die Vorbereitung sollte bereits Monate vor der Abreise beginnen. Sobald man eine Zusage für ein Praktikum oder einen Studienplatz hat, sollte man keine Zeit mehr verlieren und umgehend mit der Vorbereitung des Auslandssemesters anfangen. Es gilt dabei, typische Fehler zu vermeiden, die dich viel Zeit, Geld und Mühen kosten können:

  • Dein Visum:

Um die Beschaffung einer Aufenthaltsgenehmigung, abhängig von dem Land, in dem du dein Auslandssemester verbringen willst, solltest du dich früh genug kümmern. Behörden sind dafür bekannt, dass sie nicht die schnellsten sind und bei dem Batzen an Anträgen und Informationen, die in den Botschaften oder Konsulaten von dir verlangt werden, ist es kein Wunder, dass die Bearbeitung eines Visums auch mal mehrere Wochen bis Monate dauern kann.

  • Deine Unterkunft:

Du hast von der Freundin eines Freundes gehört, dass es super easy ist, eine Unterkunft in Paris zu finden und es vollkommen ausreicht, wenn man zwei Wochen vorher anfängt zu suchen? Dann hatte diese Person vermutlich mehr Glück als Verstand. Selbstverständlich wirst du nicht die einzige Person sein, die ein Auslandssemester im wunderschönen Paris verbringen wird. Hier gilt: je früher desto besser! Klick dich durch verschiedene Webseiten, Facebookgruppen und erkundige dich auch bei deinen Kommilitonen, die vielleicht jemanden kennen, der jemanden kennt…

  • Deine Anreise:

Selbes gilt für für deine eigentliche Reise an deinen Zielort. Vertraue nicht auf Last-Minute-Angebote, denn das klappt meistens nicht. Buche deinen Flug oder Zug spätestens sobald du deine Zusage hast und mit den Vorbereitungen anfängst, auch bevor du dich um dein Visum kümmerst. In vielen Ländern bekommst du dieses nämlich nur,  wenn du einen Hin- und Rückflug vorweisen kannst.

  • Dein Budget:

Ermittle deine ungefähren monatlichen Kosten. Wie viel geht für Miete und dein Bahnticket drauf? Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten und willst du auch während des Auslandssemesters reisen? Ohne eine Gegenüberstellung von deinen Kosten und Einnahmen, wirst du untergehen! Wer sein ganzen Geld zu Beginn verprasst, wird später arm wie eine Kirchenmaus in einer der tollsten Städte der Welt leben.

  • Dein Stipendium:

Damit du aber nicht zwingend jeden Cent zweimal umdrehen musst, solltest du die oft ungenutzte Chance ergreifen und dich auf Stipendien bewerben. Viele Stiftungen und Anbieter wollen junge Akademiker fördern, um ihnen den ohnehin schon stressigen Studienalltag zu erleichtern. Unter anderem fördert auch die Europäische Union mit dem Erasmus Programm Studierende, die ihren Horizont im Ausland erweitern wollen. Warum sicht also nicht helfen lassen?

 

Bei deiner Ankunft

Wer diese fünf Fehler vermeidet, legt schon mal eine gute Basis für den perfekten Start ins Auslandssemester. Selbstverständlich gehört noch wesentlich mehr zur Vorbereitung, im Ausland zu leben. Versuche dich über wichtige Dinge, die du an den ersten Tagen in deiner neuen, temporären Heimat brauchen wirst, schon vorab im Internet zu informieren. Du wirst eine Sim-Karte benötigen, um mit deinen Freunden und deiner Familie connected zu bleiben. Du brauchst eine Monatskarte für Bus und Bahn vor Ort. Wo gibt es diese und was kostet sie? Lohnt es sich, ein Konto im Gastland zu eröffnen? Habe ich eine Auslandskrankenversicherung? Bedenke auch, dass du eventuell bei Einzug in deine neue Unterkunft noch Dinge kaufen musst.

 

Genieße das Leben im Ausland

Nach dem ganzen Stress mit dem Visum, der Anreise und den organisatorischen Problemen, wirst du merken, dass sich deine Vorbereitung ausgezahlt hat. Nun heißt es, sich ins Abenteuer zu stürzen, eine neue Sprache zu lernen und die kulinarischen Schätze deines Gastlandes zu entdecken. Schließe neue Freundschaften, bereise mit Ihnen verschiedene Regionen und sammle einmalige Erfahrungen in deinem Auslandssemester! Falls es trotz der intensiven Planung doch finanziell knapp werden sollte, haben wir praktische Tipps von Oma für dich, wie du bares Geld sparen kannst.

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