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New Year, New Me: So setzt du deine neuen Vorsätze in die Tat um

Von Ninette N. am 09-01-2019
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Das neue Jahr hat begonnen und wie viele andere hast auch du Vorsätze. Du willst endlich mit dem Rauchen aufhören? Oder gesünder essen? Mehr Sport treiben? Vielleicht ist es auch etwas ganz anderes. Aber egal, was auch immer du 2019 vorhast, alle Dinge haben eines gemeinsam: Nach einiger Zeit scheint immer die Motivation flöten zu gehen. Deswegen stellen wir dir 6 nützliche Tipps vor, wie du es schaffst, deinen inneren Schweinehund zu besiegen und dein Leben endlich so zu gestalten, wie du es willst.


Feuerwerk am Himmel

 

Habits

Zunächst einmal stellt sich aber die Frage, warum wir es oftmals nicht hinbekommen, unsere Vorhaben auch wirklich umzusetzen. Die Antwort ist: Die Gewohnheit. Wir brechen gerne Aufgaben ab, bevor sie überhaupt zur Gewohnheit geworden sind. Denn erst wenn etwas zur Gewohnheit wird, können wir es einfach und ohne großen Energieaufwand ausüben. Um dir also eine gute Angewohnheit zuzulegen, sind Kontinuität und Regelmäßigkeit am wichtigsten. Schlechte Angewohnheiten entstehen aber leider ebenso durch Wiederholungen. Wenn du also nach einem ausreichenden Mittagessen jeden Tag zur Tafel Schokolade greifst, obwohl du gar keinen Hunger mehr hast, ist es zunächst einmal schwer (aber nicht unmöglich!), diesen regelmäßigen Ablauf zu unterbrechen. Das heißt aber auch: Willst du deinen neuen Jahresvorsatz lange durchhalten, ist dies ganz einfach, sobald es zur Gewohnheit geworden ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dann abbrichst, ist sehr gering. Wie also schafft man es nun wirklich, Dinge zu realisieren und regelmäßig auszuüben?

 

Tipp 1: Werde dir bewusst, was du tust

Wusstest du, dass wir nur 10% unserer täglichen Entscheidungen bewusst treffen und 90% vom Unterbewusstsein gesteuert werden? Nimmst du eigentlich wahr, welche Abläufe in deinem Leben regelmäßig passieren? Weißt du genau, welches deine schlechten Angewohnheiten sind? Wenn nicht, solltest du dir als allererstes darüber Gedanken machen. Denn erst wenn wir wissen, wie wir funktionieren, können wir uns ändern. Wenn du also plötzlich wieder einmal beim Fernsehgucken die Chipstüte in deiner Hand vorfindest, dann frag dich: “Habe ich wirklich Appetit darauf oder mache ich es einfach aus Bequemlichkeit und weil ich es immer so mache?”

Tipp 2: It’s all about the attitude!

Hast du erst einmal begriffen, wie du dich verhältst und wo genau deine unbewussten Abläufe liegen, ist es wichtig, mit einer positiven Einstellung an neue Vorhaben heranzugehen. Gib nicht schon auf, bevor du überhaupt erst begonnen hast. Erinnere dich immer wieder daran, warum du angefangen hast und rede dir nicht schon in der zweiten Januarwoche ein, dass du etwas nun doch nicht schaffen kannst. Wenn andere es schaffen ihr Leben zu ändern, warum du dann nicht auch?


Joggerin läuft durch schöne Landschaft

 

Tipp 3: Was sind deine Ziele?

Was genau hast du dir eigentlich vorgenommen? Wenn du jetzt sagst: “Ich möchte abnehmen”, oder “ich will ein Instrument spielen lernen” dann reicht das leider nicht. Denn das ist zu allgemein und schwammig formuliert. Erst wenn du dir ein klares Ziel gesetzt hast, weißt du auch wirklich, wo dein Weg hingehen soll. Formuliere diese Ziele für dich klar und verständlich und schreibe sie auf. Anstatt zu schreiben “ich möchte abnehmen”, schreibe lieber wie viel und bis zu welchem Datum. Wenn du ein Instrument lernen willst, dann schreibe auf, wie lange du täglich üben willst und wie gut du in einem Jahr das Instrument spielen willst. Somit erstellst du dir nämlich gleichzeitig schon einen Plan und weißt, wie du richtig an deine Vorsätze herangehen solltest. Meistens haben wir einfach nicht klar für uns selbst verstanden, was genau wir eigentlich im neuen Jahr erreichen wollen.

Tipp 4: Sei ehrlich mit dir selbst

Gestehe dir ein, wenn du doch mal wieder einen Cheat Day hattest oder dich doch von Freunden zu der Zigarette hast überreden lassen. Halte dich aber nicht zu lange damit auf. Wir alle machen Fehler. Das Wichtigste ist doch, dass du trotzdem weiter machst. Denn das ist der Punkt, an dem die meisten Menschen scheitern. Unsere Vorsätze machen wir, wenn wir hoch motiviert und inspiriert ins neue Jahr starten. Dass der Tag kommen wird, an dem wir müde von der Arbeit kommen und keine Lust mehr darauf haben, kommt uns zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht in den Sinn. Doch leider ist kein Mensch immer ehrgeizig und mit vollem Elan bei der Sache. Deswegen ist es wichtig, sich selbst zu vergeben, darüber hinwegzusehen, wenn mal etwas schief läuft und einfach weiter zu machen. Durchhänger hat jeder mal. Du darfst dich nur nicht davon abhalten lassen, dein Ziel zu erreichen!



Boxerin

 

Tipp 5: Focus!

Auf deiner Liste stehen nun mehrere Vorsätze und am liebsten würdest du mit allen sofort beginnen. Das ist allerdings kontraproduktiv. Kein Mensch kann sich auf unendlich viele Dinge gleichzeitig konzentrieren und nach einiger Zeit nicht erschöpft sein. Wenn du versuchst bei deinen Vorhaben zu multitasken, bist zu schnell demotiviert. Es ist also wichtig, dass du dich zunächst auf ein oder zwei Vorsätze fokussierst und dir hierbei aber wirklich Mühe gibst. Stecke deine Energie lieber erst in eine Sache und mache diese richtig gut, bevor du zur nächsten schreitest. Deine Vorsätze gelten schließlich für das ganze Jahr (oder Leben) und nicht nur für den Januar.

Tipp 6: Die Umgebung

Umgib dich mit Menschen, die dein Vorhaben und dich unterstützen. Am meisten zählt natürlich, dass du dir selber treu bleibst und dich motivieren kannst, aber es schadet nicht zu wissen, dass andere hinter einem stehen. Vielleicht teilen einige deiner Freunde und Familie ja sogar deinen Vorsatz und ihr könnt gemeinsam daran arbeiten. Das macht nicht nur Spaß, sondern stärkt auch dein Selbstbewusstsein. Wenn du weißt, dass dir andere Menschen auch bestimmte Dinge zutrauen, gehst du mit einer positiven Einstellung an die Sache heran und Zweifel werden einfacher ausgelöscht.



Mit den Vorsätzen kann es so einfach sein: Du musst immer weiter machen (Stichwort: Gewohnheit). Denn der Fehler liegt doch eigentlich nicht darin, dass wir nicht fähig sind, Sport zu treiben oder mit dem Rauchen aufzuhören, oder dass wir keine Zeit haben, ein neues Instrument zu lernen. Mehr noch, wir geben einfach zu schnell auf, wenn sich mal ein schlechter Tag einschleicht. Unser Gehirn spielt uns gerne einige Streiche und wir reden uns ein, dass wir es einfach nicht schaffen, durchzuhalten. Und gerade in so einem Moment muss man das Gehirn einfach abschalten, seinen müden Körper von der Couch heben und ohne nachzudenken die Sportschuhe anziehen.

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