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Fünf Tipps für effektives Lernen

Von Anna Maria K. am 27-08-2018
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Die Prüfungen rücken immer näher, doch die Aufschieberitis hat dich erneut Unmengen von Zeit gekostet? Jetzt heißt es Gas geben und drauflos lernen. 

Jeder Student kennt diese Situation. Dann hängst du nächtelang über deinen Büchern und versuchst dir alles, was wichtig für die Prüfung ist, ins Hirn zu hämmern. Wer auf den letzten Drücker lernt, hat kurzfristig zwar Erfolg, aber bereits nach ein paar Wochen hast du als Last-Minute-Pauker alles wieder vergessen. Auf Dauer macht sich diese Methode also nicht bezahlt und sorgt beim nächsten Mal nur für noch mehr Lernstress. Dabei gibt es ein paar Schritte, die du befolgen kannst, um effektiver zu lernen und nicht so schnell zu vergessen.

Schreibtisch

Schritt 1: Motivation

Unser Gehirn ist sehr komplex. Täglich wird es mit Informationen konfrontiert, die es filtern muss. Würde es dies nicht tun, wäre es auf lange Sicht vollkommen überfordert. Auch beim Lernprozess filtert dein Gehirn. Je wichtiger etwas für dich ist, umso besser behältst du es. Zu Beginn ist es daher nützlich, wenn du dir tatsächlich darüber Gedanken machst, aus welchen Gründen du dein Studium begonnen hast und aus welchen Gründen du es auch abschließen willst. Eine gute Ausbildung, ein guter Job, ein geregeltes Leben, ein gutes Einkommen sind oft solche Gründe. Wenn du dich damit auseinandersetzt, dann wird sich das in deinem Gehirn und in deinem Unterbewusstsein festsetzen und die Motivation kommt automatisch. Diese Motivation ist der erste wichtige Schritt für erfolgreiches Lernen.

Schritt 2: Lernzeiten einplanen

Plane jeden Tag eine gewisse Zeit zum Lernen ein. Es müssen nicht direkt mehrere Stunden sein. Eine halbe Stunde am Tag genügt zu Beginn schon und du kannst dich steigern, wenn die Prüfungen näher rücken. Es geht hierbei um die Regelmäßigkeit und die bewusste Auseinandersetzung mit deinem Lernstoff. Wann du dir diese Zeit nimmst, ist nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass du es wirklich tust. Schaue morgens beim Frühstück in deine Aufzeichnungen oder blättere abends vor dem Schlafengehen nochmal in deinen Notizen. Jedes Mal, wenn du dich mit deinem Lernmaterial auseinandersetzt, bleibt auch etwas hängen.

Schritt 3: Inhalte wirklich verstehen

Oft lesen wir in unseren Büchern, sehen die Bandwurmsätze und heben bei jedem Fachwort irritiert eine Braue. Der Lernerfolg bleibt aus und Frustration macht sich breit. Hier ist es ratsam das Fachchinesisch in hirngerechte Häppchen zu übersetzen. Nur so hast du die Chance die Inhalte zu verstehen und nur verstandene Inhalte kannst du dir merken. Für diese Übersetzungsarbeit kannst du deine eingeplanten Lernzeiten nutzen.

Liste schreiben

Schritt 4: Schreiben hilft

Das Herausschreiben und das Aufschreiben von Inhalten und Informationen ist tatsächlich die beste Lerntechnik. Die Hirnforschung hat ergeben, dass Menschen, die dies tun, deutlich effektiver und nachhaltiger lernen. Wichtig ist hierbei allerdings, dass du alles in deinen eigenen Worten notierst! Wenn du jedoch bereits Fachchinesisch übersetzen kannst, dann ist das für dich auch kein Hexenwerk mehr.

Schritt 5: Immer und immer wieder

Wiederholungen sind das effektivste Mittel sich Dinge zu merken. Dies kannst du sogar sehr einfach in deinen Tag integrieren und das sogar neben deinen eingeplanten Lernzeiten. So erzielst du einen doppelten Lernerfolg. Wichtige Inhalte kannst du auf Karteikarten schreiben oder in ein Notizbuch. Wichtig ist nur, dass du dein Material stets mit dir führst und es gegebenenfalls schnell zur Hand nehmen kannst. Darin kannst du dann zwischendurch blättern und lesen und sei ehrlich, wie viele freie Minuten lässt du einfach ungenutzt an dir vorüberziehen? Hierzu zählen das Warten auf den Bus, das Warten im Wartezimmer beim Arzt oder auch das Warten auf den Freund im Café. Nutze diese Zeit, um dich mit deinem Lernstoff zu beschäftigen und du wirst den Erfolg wahrnehmen.

 

Wenn du mehr von Anna Maria lesen möchtest, schau doch mal auf ihrem Blog vorbei!

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