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Ein Lebenslauf der überzeugt - So punktest du beim Arbeitgeber

Von YoungCapital am 19-03-2018
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Der Lebenslauf ist der Dreh- und Angelpunkt jeder Bewerbung. Bei großen Bewerberzahlen und somit viel Konkurrenz, bleibt dem Arbeitgeber meist nicht viel Zeit, um alle Bewerbungen ausführlich durchzulesen. Daher muss ein kurzer Blick auf den Lebenslauf meist ausreichen - und dieser entscheidet, ob die Bewerbung direkt im Mülleimer landet oder man es in den Pool der potenziellen Bewerber schafft. Erst dann wird meist das Motivationsschreiben gelesen, um mehr persönliche Informationen über den Kandidaten zu erfahren und diesen von anderen Bewerbern zu unterscheiden. Was macht also einen guten Lebenslauf aus und wie kann man mit seiner Bewerbung richtig punkten? Weitere Bewerbungstipps verraten wir dir hier!

Persönliche Daten & Kontaktangaben

First things first! Bevor du loslegst, musst du natürlich erstmal persönliche Angaben machen. Dazu gehören unter anderem dein vollständiger Name, Geburtsdatum, Anschrift, Telefon- bzw. Handynummer und E-mail Adresse. Früher war es auch üblich weitere Angaben, wie zum Beispiel zu Nationalität, Familienstand und Geburtsort zu machen. Das ist heutzutage aber nicht mehr notwendig. Je nachdem, wie das Layout deines Lebenslaufs aussieht, kannst du diese Angaben in die Kopfzeile oder an den seitlichen Rand deiner Bewerbung schreiben. Wenn du zum Beispiel ein LinkedIn oder Xing Profil hast oder sogar eine eigene Website, kannst du Links, die darauf verweisen, ebenfalls in diesem Abschnitt einfügen.

Praxis- und Berufserfahrung

Nachdem du mit deinen persönlichen Angaben einen guten Start hingelegt hast, kannst du nun deine Berufserfahrungen auflisten. Die Auflistung sollte in einer anti-chronologischen Reihenfolge erfolgen. Das bedeutet im Klartext, dass du deinen aktuellen Job oder Tätigkeit zu Beginn erwähnst. Danach folgen frühere Berufserfahrungen, also die, die schon etwas zurückliegen. Um dem Arbeitgeber ein besseres Bild zu verschaffen, solltest du unbedingt eine kleine Beschreibung unter jeder Auflistung einfügen, damit auch ohne Nachfragen zu stellen klar wird, was genau du bei diesem Job machen musstest. Ein paar Sätze oder Bulletpoints sind schon ausreichend, es geht schließlich nur darum den Job etwas besser zu erläutern. Falls du schon ein odere sogar mehrere Praktika absolviert hast, kannst du diese ebenfalls in diesem Abschnitt angeben. Je nachdem wie man es lieber mag, kann man aber auch einen weiteren “Praktika” Abschnitt in den Lebenslauf einfügen.

Ausbildung & Studium

Das Prinzip bei der Auflistung von Ausbildung und Studium ist so ziemlich dasselbe wie im vorherigen Abschnitt: Diese Informationen solltest du wieder anti-chronologisch auflisten. Wenn du erst vor Kurzem dein Studium beendet und noch nicht so viel Berufserfahrung gesammelt hast, kannst du diese Kategorie auch über deine Praxis- und Berufserfahrungen setzen. Im Allgemeinen solltest du aber darauf achten, dass du nur relevante Ausbildungen erwähnst. Deine Grundschule kannst du also getrost auslassen.

Qualifikationen & Zertifikate

Falls du schon mal einen Google Analytics, Excel oder ähnliche Kurse gemacht hast, sind die an dieser Stelle auf jeden Fall gut aufgehoben. Diese Qualifikationen geben dem Arbeitgeber einen guten Einblick in deine Fähigkeiten und zeigen außerdem, dass du motiviert bist, dich weiterzubilden. Sei also nicht schüchtern und zeig was du drauf hast!

IT- und Sprachkenntnisse

Neben Informationen zu deiner Bildung und Berufserfahrung, möchte der Arbeitgeber natürlich auch wissen, wie gut deine IT- und Sprachkenntnisse sind. Liste deshalb alle relevanten Programme, wie zum Beispiel Anwendungen von Microsoft Office oder Adobe auf und mache genaue Angaben zum Kenntnisstand. Diese Selbsteinschätzungen kannst du entweder durch Begriffe wie “Sehr gut, Gut, Grundkenntnisse” etc. erläutern, oder auf einer visuellen Skala, zum Beispiel mit 0-5 Sternen darstellen. Bei Sprachen solltest du übrigens auch Deutsch als Muttersprache erwähnen. Zusätzlich kannst du zu anderen erlernten Sprachen den erworbenen Grad, wie zum Beispiel A1, A2, B1 usw. angeben, wenn dieser durch ein Zeugnis oder Dokument bestätigt wird.

Am Ende deines Lebenslaufs kannst du mit ein paar persönliche Angaben zu deinen Interessen und Hobbys nochmal richtig punkten. Vor allem Team- und Ausdauersport, Fotografie und Grafikdesign oder Soziales Engagement sind bei Arbeitgebern meist beliebt. Und dann hast du es auch schon geschafft - dein Lebenslauf ist fertig! Jetzt kann die Suche nach einem flexiblen Nebenjob beginnen.

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