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Diese Anleitung zeigt dir, wie du deinen Lebenslauf aufbaust, welche Inhalte wirklich wichtig sind und worauf du sonst noch achten solltest.

Wusstest du, dass der Lebenslauf für fast alle Personalchefs das mit Abstand wichtigste Dokument der gesamten Bewerbung darstellt? Denn hier erfahren die Recruiter alles über dich und deinen bisherigen Karriereweg. Daher ist es auch unabdingbar, dass die Vita nicht nur gut aussieht und übersichtlich strukturiert ist, sondern auch alle essenziellen Informationen über deine Person enthält. Aber wie baut man denn eigentlich einen ansprechenden Lebenslauf auf? Welche Angaben dürfen auf keinen Fall fehlen? Und was solltest du in Bezug auf die Gestaltung und die notwendigen Inhalte definitiv beachten? Damit deine nächste Bewerbung – egal ob es sich um ein Praktikum, die erste Festanstellung oder einen Jobwechsel handelt – zum vollen Erfolg wird, zeigen wir dir in dem nun folgenden Artikel alles Wissenswerte in Sachen Lebenslauf.

 

 

Vorab einige grundsätzliche Infos

Bevor du damit beginnst deinen Lebenslauf zu erstellen, solltest du wissen, dass es verschiedene Arten und Herangehensweisen gibt: den tabellarischen, den ausführlichen und den handschriftlichen Lebenslauf. Während die tabellarisch aufgebaute Vita heutzutage als Standard angesehen wird, verlangen nur noch die wenigsten Unternehmen einen ausführlichen Lebenslauf. Dieser kommt mittlerweile eigentlich nur noch dann zum Einsatz, wenn du dich beispielsweise um ein Stipendium bewirbst. Der handgeschriebene Lebenslauf hat hingegen schon seit längerer Zeit ausgedient und sollte daher auch wirklich nur dann verwendet werden, wenn dies explizit von dem potenziell neuen Arbeitgeber gewünscht wird.

Und auch in Bezug auf das Layout stehen dir grundsätzlich drei unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl: das klassische Design, ein moderner Aufbau oder eine kreative Gestaltung. Im Normalfall fährst du mit der klassischen Struktur am besten, da die meisten Personaler mit diesem Layout am vertrautesten sind. Bei hippen Start-ups oder innerhalb der Kreativbranche darf die Vita allerdings gern etwas anspruchsvoller aussehen. Wenn du dich also beispielsweise bei einer Werbeagentur bewerben möchtest, kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen – aber achte darauf, dass du nicht übertreibst, denn bunte Bilder oder sonstige Grafiken haben auch in einem modernen Lebenslauf nichts zu suchen.

 

Der perfekte Lebenslauf – deine finale Checkliste zum Aufbau und den notwendigen Inhalten

Damit du nicht auf verschiedenen Seiten im Netz – wie beispielsweise t3n – nach den besten Tipps und Tricks für einen makellosen Lebenslauf suchen musst, haben wir die wichtigsten Infos hier für dich zusammengetragen

Kontaktdaten und persönliche Angaben:
Damit der Recruiter auch direkt sehen kann, von wem der Lebenslauf stammt, solltest du deine Kontaktdaten am besten in der Kopfzeile aufführen. Dazu gehören, neben deinem vollen Namen und deiner Adresse, natürlich auch deine Rufnummer und deine E-Mail-Adresse. Die persönlichen Daten kannst du direkt darunter und neben deinem Bewerbungsfoto positionieren. Hier solltest du dein Geburtsdatum und -ort sowie deinen Familienstand (sofern du bereits Kinder hast) angeben. Dinge wie die Berufe deiner Eltern, ob du Geschwister hast und auch deine Religions- oder Staatszugehörigkeit kannst du hingegen getrost weglassen.

Der Bildungsweg:
In dem wohl wichtigsten Abschnitt deiner Vita geht es um deinen Schulabschluss, die Ausbildung und das Studium. Die meisten Personalchefs interessieren sich nicht wirklich für den Namen deiner Grundschule, daher reicht es vollkommen aus, wenn du hier nur deinen Abschluss erwähnst. Was deine Berufsausbildung beziehungsweise dein Studium angeht, solltest du allerdings konkreter werden: Hier spielen der Zeitraum und die genaue Bezeichnung, die inhaltlichen Schwerpunkte sowie deine Abschlussnote und gegebenenfalls dein dortiger Verantwortungsbereich eine wichtige Rolle. Achte darauf, dass du sämtliche Inhalte mit einer kurzen Anmerkung versiehst und so auflistest, dass die jeweils letzten Stationen ganz oben stehen.

Kenntnisse und Fähigkeiten:
Hier kannst du deine Fachkenntnisse, die bereits erworbenen Qualifikationen und sonstige persönliche Fertigkeiten aufführen. Dazu gehören unter anderem Fremdsprachen, die klassischen EDV-Kenntnisse und auch deine Auslandsaufenthalte. Außerdem kannst du deine bisherigen Praxiserfahrungen erwähnen.

Hobbys und Interessen:
Grundsätzlich musst du diese beiden Punkte nicht unbedingt angeben, allerdings ermöglichen sie es dem Personaler, sich ein besseres Bild von dir machen zu können. Am besten nennst du aber nur die Interessen und Hobbys, die nicht nur zu dir, sondern auch zu dem angestrebten Job beziehungsweise dem Unternehmen passen, bei dem du dich bewirbst. Übrigens: Falls du ein Ehrenamt ausübst und dich sozial engagierst, solltest du das definitiv erwähnen.

 

 

Fazit

Wenn du die genannten Infos beherzigst, sollte der Einladung zum Vorstellungsgespräch nichts mehr im Wege stehen. Wir wünschen viel Erfolg!

 

 

 

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