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Nicht einfach irgendwas mit Medien! So findest du deinen Traumjob in der Medienbranche

Von Eva G. am 29-11-2017
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Videos produzieren, Artikel schreiben oder moderieren: Berufe in der Medienwelt sind heiß begehrt. Viele haben den Wunsch „Irgendwas mit Medien“ zu machen. Aber wie genau sieht dieser Wunsch eigentlich aus? Das Angebot ist riesig und es gibt viele Wege. Das ultimative Geheimrezept gibt es dafür aber leider nicht. Mit den folgenden Tipps erfährst du, wie du deinen Traumjob in der Medienwelt finden kannst und dir der Einstieg gelingt.

Leidenschaft und Träume

„Wähle einen Beruf, den du liebst und du brauchst keinen einzigen Tag in deinem Leben zu arbeiten“, sagte Konfuzius und er hat Recht. Wenn du für eine Sache brennst, kannst du diese problemlos bis zur Rente ausüben und gehörst nicht zu den Menschen, die unzufrieden sind, innerlich schon gekündigt haben und vielleicht sogar durch die Arbeit krank werden. Überlege dir, was du besonders gut kannst und was deine Hobbys und Interessen sind. Lass dir auch von anderen nicht den Mut nehmen, wenn deine Träume groß sind. Denn diese sind dazu da, um gelebt zu werden.

Realistisch sein

Träumen und  Ziele verwirklichen, sind definitiv wichtig. Am Ende muss man aber auch damit seine Brötchen verdienen. Denn schließlich kann man nicht ewig im Hotel Mama wohnen und hat eventuell auch mal eine eigene Familie. Natürlich macht Geld alleine nicht glücklich und vielleicht möchtest du ja auch gar nicht das große Geld verdienen. Versuch dir vorzustellen, wie du später leben möchtest und was du verdienen willst. Finde heraus, ob deine Vorstellung auch eine langfristige Perspektive bietet. Besonders in der Medienbranche sind unbefristete Verträge selten. Viele Moderatoren, Kameraleute, Autoren usw. arbeiten freiberuflich. Frage dich, ob es in deinem Bereich genug Stellen gibt und wie groß die Konkurrenz dort ist. Gerade am Anfang wirst du sicher noch nicht mit einem Top-Gehalt bezahlt werden. Das ist aber völlig normal. Manche Stationen sind dazu da, um Erfahrungen zu sammeln. Je mehr Erfahrungen du hast, desto mehr steigt dein Marktwert.

Hospitation und Praktikum

Nachdem du dir Gedanken darüber gemacht hast, was dir Spaß macht und in welchem Bereich du gerne tätig werden möchtest, schnupper doch einfach mal rein! Eine gute Möglichkeit dafür bietet eine Hospitation. Dabei  hast du die Gelegenheit den Profis über die Schulter zu schauen und erste Einblicke in die Branche zu gewinnen. Ein schöner Vorteil dabei ist, dass die Hospitation die Tür für eine freie Mitarbeit oder auch eine Ausbildung öffnen kann. Durch eine freie Mitarbeit, kannst du während deines Studiums zum Beispiel für eine Zeitung arbeiten und machst dir bereits einen Namen als Redakteur.

Um einen Bereich bzw. ein Unternehmen besser kennenzulernen, bietet sich auch ein Praktikum bestens an. Du hast die Möglichkeit, für einen längeren Zeitraum einen Einblick zu bekommen und aktiv mitzuarbeiten. Dabei werden dir auch eigene Aufgaben übertragen und das sind dann deine ersten Arbeitsproben. Du bist da, wo die Profis arbeiten und kannst sie mit Fragen löchern. 

Ausbildung

Die Medienbranche beschäftigt sich mit der Entwicklung, Produktion und Vertrieb von medialen Inhalten. Dazu braucht es viele gelernte Kräfte: Fotografen, Mediengestalter, Kaufleute usw.

Wenn du dich für eine Ausbildung  entscheidest, bekommst du sehr viele praktische Erfahrungen, weil du direkt in einem Unternehmen tätig bist. Du verdienst dein erstes eigenes Geld und kannst mit etwas Glück auch nach deiner Ausbildung dort tätig sein. Journalismus ist ein Handwerk und man kann es nur in der Praxis lernen. Deshalb bieten Unternehmen sogenannte Volontariate an. Das ist die Ausbildung zum Redakteur und wird als Zusatzausbildung angeboten. Im Idealfall hast du schon vorab eine Ausbildung oder ein Studium absolviert. Das Volontariat kannst du auch an einer klassischen Journalistenschule absolvieren. Die Plätze sind begrenzt, die Aufnahmekriterien anspruchsvoll, aber eine Aufnahme nicht unmöglich. Da man definitiv nichts zu verlieren hat, sollte man es bei Interesse auf jeden Fall dort versuchen! Eine gute Schule macht sich positiv im Lebenslauf bemerkbar.

Studium

Die Medienbranche bietet zahlreiche Studiengänge an staatlichen oder privaten Universitäten und Hochschulen an: Medienwissenschaft, Journalistik, Medienpsychologie, Kommunikationsmanagement, Medientechnik usw.

Auch hier solltest du dich wieder an deinen Interessen und Stärken orientieren und dich intensiv mit den Studieninhalten auseinander setzen. Bist du ein praxisorientierter Typ oder liegt dein Fokus auf einem theoretischen Studium? Möchtest du neben dem Studium arbeiten? Es gibt auch die Möglichkeit ein duales Studium zu absolvieren. Das bedeutet, dass du in einem Betrieb arbeitest, Geld verdienst und parallel an einer Hochschule studierst. Aber keine Panik. Der Umfang ist natürlich so gestaltet, dass du alles unter einen Hut bekommen kannst. Jeder muss für sich entscheiden, welcher Lerntyp er ist und welches Modell für ihn in Frage kommt.

Quereinstieg

Besonders in der Medienbranche gibt es viele Quereinsteiger. Solltest du aktuell etwas ganz anderes studieren, hast du trotzdem die Chance in der Medienwelt zu arbeiten. Einige haben zum Beispiel Kulturwissenschaften studiert und beschäftigen sich in einer Redaktion mit kulturellen Inhalten. Andere studieren Sport und spezialisieren sich später auf Sportjournalismus, um dann als Sportreporter tätig zu sein. Ein Medizinstudium muss nicht immer zum Arzt führen. Einige Ärzte arbeiten als Journalisten für Fachzeitschriften. In kreativen Bereichen geht es am Ende ums Können und nicht immer um einen einschlägigen Lebenslauf. Deshalb sollte man neben Zeugnissen auch gute Arbeitsproben als Visitenkarte vorweisen können.

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