Postdoc sowie Doktoranden/Doktorandinnen, Forschungsgruppe 2240 in Köln

Arbeiten an der Uniklinik Köln heißt die Zukunft mitgestalten. Finden Sie jetzt die richtige Ausbildung und werden Sie ein Teil von uns.

Jobbeschreibung

Die Universität zu Köln bietet mit ihren sechs Fakultäten ein breites Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen und international herausragender Profilbereiche. An der Medizinischen Fakultät engagieren sich etwa 1.800 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an 58 verschiedenen Kliniken, Instituten und Zentren in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. 3.400 Studierende lernen in diesem dynamischen, innovativen Umfeld. Die Medizinische Fakultät und das Universitätsklinikum Köln sind Teil der äußerst aktiven rheinischen Wissenschaftsregion. Sie kooperieren eng mit einer Vielzahl universitärer und außeruniversitärer Partner. Dieses enge Netzwerk garantiert eine international erfolgreiche Wissenschaft von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung sowie die exzellente Ausbildung unserer Studierenden.

Die DFG Forschungsgruppe 2240 (FOR 2240) „Angiogenese, Lymphangiogenese und zelluläre Immunität bei entzündlichen Augenerkrankungen“ (Sprecher: Univ.-Prof. Dr. med. Claus Cursiefen, FEBO, FARVO und Vize-Sprecher: Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Thomas Langmann) am Zentrum für Augenheilkunde sucht zum 15.Mai 2019 in Vollzeit (Postdoc) und Teilzeit 65 % (naturwissenschaftliche/n Doktorandinnen/Doktoranden) befristet für 36 Monate nach WissZeitVG eine/n

Postdoc
im Projekt P1 Induktion von kornealer Transplantattoleranz durch anti(lymph)angiogene Therapie

Ihre Hauptbetreuungsperson: PD Dr. rer. nat. Felix Bock

In diesem Projekt soll die Hypothese getestet werden, dass eine Transplantat-Toleranz direkt im Transplantationsgebiet induziert werden kann. Dabei liegt der Focus auf der Inhibition proangiogener Faktoren sowie der Regression etablierter Gefäße und deren Einfluss auf Dendritische Zellen und T Zellen ().

Doktorand/in
im Projekt P2 Identifizierung neuer endogener Modulatoren der (entzündlichen) Lymphangiogenese durch eine Analyse stammspezifischer Unterschiede im Mausmodell

Ihre Hauptbetreuungsperson: Dr. rer. nat. Thomas Clahsen

Die Lymphangiogenese ist ein Schlüsselmerkmal von Krankheiten wie Tumormetastasierung, Abstoßung von Transplantaten und Bluthochdruck. Das Ziel dieses Projekts ist die Identifizierung neuer endogener Lymphangiogenesemodulatoren und die Funktionsanalyse des identifizierten Kandidaten auf ihre lymphangiogenen Eigenschaften. ().

Doktorand/in
im Projekt N2 Die Rolle von ABCB5-exprimierenden limbalen epithelialen Stammzellen in der cornealen Lymphangiogenese und Pterygiumpathogenese
Ihre Hauptbetreuungsperson: Maria Notara, PhD

Beim Exprimieren von ABCB5 tragen limbalen epithelialen Stammzellen zur Durchsichtigkeit der Hornhaut und zur Epithelhomöostase bei. ABCB5 ist ein Eiweiß, das unentbehrlich für die Hornhautmorphogenese und -entwicklung ist. In diesem Projekt wird die Rolle von ABCB5-positiven Stammzellen bei der Hornhautvaskularität untersucht, im Besonderen nach UV-Beschädigungen, die Hornhautentzündung, Gefäßneubildungen und Tumorbildungen auf den Augenoberfläche, die zur Erblindung fürhen (Pterygium), verursachen ().

Doktorand/in
im Projekt P5 Die Rolle von myeloiden Zellen in der kornealen Häm- und Lymphangiogenese

Ihre Hauptbetreuungsperson: Dr. med. Dr. nat. med. Deniz Hos, FEBO

Ziel dieses Forschungsprojektes ist es die Rolle und Regulation von myeloiden Zellen, insbesondere von Monozyten und Makrophagen, in der entzündlichen Häm- und Lymphangiogenese (Blut- und Lymphgefäßneubildung) an der Hornhaut besser zu verstehen, um Ansatzpunkte zur spezifischen Therapie von neovaskulären Hornhauterkrankungen zu entwickeln (). 

Die FOR 2240 hat als Ziel, die Pathogenese diverser immunvermittelter, entzündlicher und altersassoziierter Augenkrankheiten, die zur Erblindung führen, besser zu verstehen. Diese erfolgreiche Forschungsgruppe wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert. Die sieben Teilprojekte der FOR 2240 arbeiten an translational relevanten Projekten und werden von zwei zentralen Projekten zu Management und Bildgebenden Verfahren unterstützt.

Ihre Aufgaben:

  • Postdoc (P1): Zusätzlich zu den Aufgaben, die weiter unten spezifiziert werden: Durchführung von Hornhaut- und Hauttransplantation im Mausmodell, immunologische Assays (MLR, DC-T Zell Co-Kultur etc.), in vivo Mikroskopie, siRNA, Durchfluss-Zytometrie
  • Alle Doktorand/innen (P2, N2, P5): Entwurf und Durchführung von Experimenten unter Berücksichtigung von Techniken der Zell- und Molekularbiologie sowie in Tiermodellen im Projekt-bezogenen Gebiet, Datenauswertung, Unterstützung beim bildgebenden Verfahren (Immunfluoreszenz, Konfokal, optische Kohärenztomographie (OCT) und/oder mikroskopische optische Kohärenztomographie (mOCT)). Unter der engen Anleitung durch die Projektleitpersonen, Präsentation und Veröffentlichung der Ergebnisse.

Ihr Profil:

  • Postdoc (P1): Doktortitel (Dr. rer. nat./Dr. nat. med./PhD) in den Fächern Biologie, Biochemie, Molekulare Medizin oder Vergleichbares; immunologischer Hintergrund sehr wünschenswert 
  • Stellen für Doktoranden bzw. Doktorandinnen (P2, N2, P5): Sehr guter universitärer Abschluss als Master of Science / Diplom-Biologe oder Vergleichbares
  • Besonderes Interesse an Fragestellungen der Immunologie, Stammzell-Forschung und/oder Angiogenese
  • Profunde Kenntnisse von molekularbiologischen, zellbiologischen und immunologischen Techniken (wünschenswert)
  • Bereitschaft zu tierexperimentellem Arbeiten
  • Hohe Motivation und Freude an selbstständiger experimenteller Arbeit
  • Gute Englischkenntnisse

Unser Angebot:

  • Exzellente Laboreinrichtungen, exzellente Möglichkeiten zur Stärkung des eigenen internationalen wissenschaftlichen Netzwerks am Kölner Lebenswissenschaftencampus, gezielte Unterstützung für Wissenschaftlerinnen
  • Die Doktoranden bzw. Doktorandinnen lernen unter Anleitung der Projektleiter/innen, Experimente selbstständig zu planen, Daten auszuwerten und wissenschaftliche Artikel zu verfassen. In Zusammenarbeit mit den Graduiertenschulen der Universität zu Köln wird Ihnen zudem das relevante, wissenschaftliche Basis- und Fachwissen vermittelt. Sie werden in verschiedenen Techniken geschult, wie zum Beispiel Gewebeisolierung, Immunhistochemie, Entzündungsmodelle, In-Vitro-Versuche, alle Techniken, die auf Versuche im Bereich der Zellisolation und der Zell- und Molekularbiologie bezogen sind, Tiermodelle sowie die Vorbereitung auf der FACS-Analyse. 

Die Vergütung erfolgt nach den Bestimmungen des TV-L.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt. 

Menschen mit Behinderungen sind uns willkommen und werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt.

Der Arbeitsbereich ist für die Besetzung mit Teilzeitkräften grundsätzlich geeignet.

Extra Informationen

Standort
Köln
Jobart
Karrierestarter
Veröffentlicht am
21-02-2019
Tätigkeitsbereich
Medizin / Gesundheitswesen
Führerschein erforderlich?
Nein
Auto erforderlich?
Nein
Anschreiben
Nein

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