YOUNGCAPITAL BLOG

Sollte man gleich nach dem Abi oder dem Bachelor den Berufseinstieg wagen? Oder ist es besser, zuerst nach akademischen Ehren zu streben?

Berufseinstieg

Je höher das Bildungslevel, desto höher das Einkommen

Ein Blick auf die Statistik macht es deutlich: Ohne Bildung ist man in Deutschland ganz schön arm dran. Gerade einmal 1.083 Euro pro Monat beträgt der monatliche Lebensverdienst, wenn man hierzulande überhaupt keinen Abschluss hat. Mit einer Berufsausbildung sind es fast 300 Euro mehr, mit Abitur sogar 500. Auf ein Monatseinkommen über 2.000 Euro dürfen sich – zumindest im statistischen Durchschnitt – nur Akademiker freuen. Mit einem Fachhochschulabschluss erhöht sich der Lebensverdienst auf 2.002 Euro pro Monat, mit einem Hochschultitel sogar auf 2.320 Euro.[1]
Es lohnt sich also, nach dem Abitur ein Studium zu beginnen. Mit jeder Sprosse, die man auf der akademischen Karriereleiter erklimmt, steigen die Verdienstaussichten. Zwar unterscheiden sich die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen von Branche zu Branche oft stark: So erhalten Techniker und Ingenieure mit hohem Bildungsabschluss beim Berufseinstieg ein rund ein Drittel höheres Einkommen als Akademiker aus dem Bildungs- und Sozialbereich. Doch auch innerhalb der Branchen steigt der Verdienst mit höherem Bildungsabschluss.
Quer durch alle Fachbereiche verdient man mit einem Master-Abschluss im Durchschnitt 14 Prozent mehr als nur mit dem Abschluss als Bachelor.[2] Ein Doktortitel bringt in manchen Branchen  den größten Gehaltssprung mit sich. So erhöht sich beispielsweise in der Autoindustrie das Jahresgehalt im Schnitt von knapp 59.000 Euro mit einem Mastertitel auf knapp 80.000 Euro mit Doktorat. In den Geisteswissenschaften steigen mit einer Promotion die Gehaltsaussichten immerhin von 32.500 Euro auf 38.000 Euro jährlich.[3]
Dabei darf eines natürlich nicht übersehen werden: Bildung allein ist noch keine Garantie für beruflichen Erfolg – auch der praktische Zugang ist wichtig.

 

Frühe Berufserfahrung zahlt sich aus

Während der Zusammenhang zwischen Bildungsabschluss und Einkommen nicht zu leugnen ist, reicht Ausbildung allein nicht aus, um am Jobmarkt Erfolg zu haben. Sich bis zur Promotion ausschließlich auf die akademische Sichtweise zu konzentrieren, ist also nicht ratsam. Denn dann besteht die Gefahr, in einer Zwickmühle zu landen: Man hat zu wenig Erfahrung und ist zugleich für viele Positionen überqualifiziert. 
Berufsbegleitend zu studieren oder in einem Bereich, für den man sich interessiert, zu jobben, sind also sinnvolle Ergänzungen zum im Studium angeeigneten theoretischen Wissen. Auch Praktika steigern den „Marktwert“ eines Absolventen. 
Zudem muss die akademische Karriere keinesfalls eine gerade Linie sein! Es ist heute für viele ganz normal, zuerst den Bachelor zu machen, dann ein paar Jahre zu arbeiten und später ein Masterstudium zu absolvieren oder ein Doktorat anzustreben.
Wem es gelingt, zusätzlich zum akademischen Abschluss auch noch die nötigen Erfahrungen und die „Soft Skills“ zu sammeln, der hat am Jobmarkt die besten Aussichten.

Arbeit

Job und Studium gemeinsam schaffen

Berufsbegleitend zu studieren ist nicht einfach - das ist auch (potenziellen) Arbeitgebern bekannt. Wer in der Lage ist, neben einem Teilzeit- oder gar Vollzeit-Job ein Studium abzuschließen, dem traut man meist von vornherein viel zu. Schließlich erfordert dies viel Organisationstalent, Fleiß und Stressresistenz.
Insbesondere, wenn Job, Familie oder Gesundheit mehr Zeit und Energie fordern, als man hat, wird ein berufsbegleitendes Studium schnell zur Herausforderung. Dann kann es ratsam sein, gewisse Aufgaben zu delegieren. In Job und Familie lässt sich das meist schwer realisieren. Um im Studium Freiräume zu schaffen und Abgabetermine einzuhalten, kann man durch professionelles Ghostwriting Unterstützung beim Erstellen von Statistiken oder dem Verfassen von Texten bekommen. Auch ein guter Lektoratsservice, der schriftliche Arbeiten prüft, kann helfen, Zeit zu sparen. 
Auch wenn man die Karriere voll und ganz im Blick hat, ist es wichtig, nicht zu vergessen, dass neben dem Lebensverdienst, den der in Euro bemessen wird, auch andere Dinge zählen. Dafür sollte neben Arbeit und Studium noch genügend Zeit bleiben.

 

Quellen:

[1] statista.com/statistik/daten/studie/288922/umfrage/durchschnittliche-lebensverdienste-in-deutschland-nach-bildungsabschluss/

[2] stern.de/neon/vorankommen/karriere/gehaltsreport--bachelor-oder-master--so-gross-ist-der-unterschied-beim-gehalt-8216268

[3] gehalt.de/news/lohnt-sich-der-doktortitel

Teile diesen Artikel

Beliebte Beiträge