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Mit einem berufsbegleitendem Studium kannst du die Karriereleiter nach oben klettern. Erfahre alles über Voraussetzungen, Kosten und Fördermöglichkeiten.

Eine Entscheidung – viele Möglichkeiten

Neben einem regulären Masterstudium gibt es an immer mehr Hochschulen auch berufsbegleitende Masterstudiengänge. Auch die Zahl von Fernuniversitäten, ist in den letzten Jahren gewachsen. Für welche Variante des berufsbegleitenden Studiums du dich auch entscheidest, du kannst dich bei dieser Art des Studiums auf jeden Fall über einige Vorteile freuen. 

Diese Vorteile bietet ein Masterstudium berufsbegleitend an einer Fernuniversität:

  • Du kannst einen höheren Abschluss erwerben und parallel dazu Berufserfahrung sammeln
  • Du erwirbst einen international anerkannten Master-Abschluss
  • Neu erworbenes Wissen und neue Fähigkeiten kannst du gleich im Berufsalltag anwenden
  • Fast automatisch baust du deine Organisationsfähigkeiten aus – schließlich gilt es, Studium und Job unter einen Hut zu bringen
  • Trotz Studium musst du deinen Lebensstandard nicht verändern, beziehst du während des Studiums doch weiterhin dein Gehalt
  • Mit ein wenig Glück übernimmt dein Arbeitgeber einen Teil der Studienkosten
  • Für berufsbegleitende Studiengänge gibt es zahlreiche weitere Fördermöglichkeiten

Trotz dieser zahlreichen Vorteile solltest du dir darüber bewusst sein, dass ein berufsbegleitendes Studium eine doppelte Belastung bedeutet. Durch die hohe Arbeitsauslastung wirst du einen Großteil deiner Freizeit einbüßen. Pro Woche solltest du mit einem Zeitaufwand von etwa 12 bis 20 Stunden rechnen. Je nach gewähltem Studiengang, erwirbst du deinen Abschluss nach etwa 30 bis 36 Monaten.

Für welchen Studiengang du dich entscheidest, solltest du von mehreren Faktoren abhängig machen. Dazu gehören nicht nur deine bisherigen Kenntnisse und Fähigkeiten, du solltest auch ein Interesse am gewählten Studiengang und seinen Inhalten haben. Mindestens ebenso wichtig: Wie stark ist der jeweilige Master-Abschluss bei Arbeitgebern gefragt? Ein Blick auf die Arbeitslosenquote kann dir bei deiner Entscheidung helfen. Studiengänge mit Zukunft sind zum Beispiel die Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Erziehungswissenschaften, Informatik, Ingenieurwissenschaften, Medizin, Wirtschaftswissenschaften und Sozialpädagogik.

 

Voraussetzungen 

Um für einen Masterstudiengang zugelassen zu werden, müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden. Diese können sich von Anbieter zu Anbieter leicht unterscheiden. In der Regel musst du ein erfolgreich absolviertes Erststudium nachweisen, also mindestens einen Bachelorabschluss. In einigen Bundesländern kann das Masterstudium allerdings auch ohne Erststudium aufgenommen werden. In diesem Fall gilt eine mehrjährige Berufserfahrung in Kombination mit einem erfolgreich bestandenen Eignungstest als adäquater Ersatz. Das Abitur oder Fachabitur kann damit jedoch nicht ersetzt werden. Der Besitz der Hochschulreife ist damit das wichtigste Kriterium für die Aufnahme eines Master-Teilzeitstudiums.

Außerdem können weitere Kenntnisse vorausgesetzt werden, etwa der Nachweis ausreichender Englischkenntnisse per TOEFL-Test (Test of Englisch as a Foreign Language). Solche Qualifikationen können zum Beispiel über eine Weiterbildung nachgewiesen werden. In einigen Fällen werden diese sogar finanziell gefördert.

 

Kosten und Finanzierung

Die Kosten für das berufsbegleitende Masterstudium sollten nicht unterschätzt werden. Sie setzen sich aus

  • Studiengebühren
  • Reisekosten für Präsenzveranstaltungen
  • Lernmaterialien
  • Gebühren für Tutorien, Immatrikulations- und Prüfungsgebühren

zusammen.

So können schnell einige Tausend Euro pro Jahr zusammenkommen. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig mit den Finanzierungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen.

Für viele Arbeitnehmer ist ein Stipendium eine gute Finanzierungsmöglichkeit. Um dieses zu bekommen, muss man jedoch überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Welche Vorgaben und Anforderungen es gibt, sollte man direkt bei den Trägern und Vergabestellen erfragen. Mögliche Ansprechpartner sind Bund, Fernhochschulen und private Stiftungen. 

Besonders weit verbreitet ist das Aufstiegsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Studenten in einem berufsbegleitenden Studiengang können pro Jahr 2.700 Euro erhalten. Im Gegensatz zum BAföG muss das Stipendium nicht zurückgezahlt werden. Eine weitere Fördermöglichkeit bietet das Deutschlandstipendium, bei dem die Förderhöhe einkommensunabhängig ist und bei 300 Euro im Monat liegt.

 

Den Einstieg ins Studium meistern

Zeit- und Selbstmanagement sind die wichtigsten Eigenschaften im Studium. Aber auch die richtige Vorbereitung kann entscheidend sein. Mit unseren kleinen Tipps gelingt dir der Einstieg ins berufsbegleitende Studium:

  • Drei Monate vor der 1. Vorlesung solltest du damit beginnen, deine alten Kenntnisse aufzufrischen. Erkundige dich außerdem danach, welches Wissen du brauchst. So hast du genug Zeit, zum Beispiel Sprachkurse zu besuchen.
  • Sport ist eine gute Möglichkeit, das Gelernte zu verarbeiten und Stress abzubauen. Wir empfehlen dir, jeden Tag 30 Minuten spazieren zu gehen, zu joggen oder dich anderweitig sportlich zu betätigen.
  • Schaffe dir eine ruhige Arbeitsumgebung für dein Studium.

 

Fazit: Neue Chancen nutzen

Beherzigst du unsere Tipps, schaffst du die besten Voraussetzungen für ein erfolgreich abgeschlossenes Studium.

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